Brauchtum

Mehr als 500.000 Unterschriften bei Böllerverbot-Petition

Böller
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Gleich knallt's: Ein Böller explodiert.

Zu Silvester gehören Böller und Raketen. Oder etwa doch nicht? Ein Aktionsbündnis setzt sich dafür ein, dass es zukünftig beim Jahreswechsel ruhig bleibt und nennt Argumente.

Berlin/Hannover - Saubere Luft, weniger Verletzte, mehr Ruhe für Tiere: Ein Aktionsbündnis hat für ein Böllerverbot in Deutschland mehr als eine halbe Million Unterschriften gesammelt.

Bereits das Verkaufsverbot in den vergangenen zwei Jahren habe erste Erfolge gezeigt, so der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, in einer Mitteilung vom Freitag. Teil des Bündnisses sind neben der DUH etwa die Stiftung Vier Pfoten, Ärztevertreter, sowie die Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Die Forderung des Bündnisses lautet, den Verkauf und Gebrauch von Böllern und Raketen zu Silvester dauerhaft zu verbieten. „Das hat Frau Faeser nun in der Hand. Sie kann die Rechtsgrundlage für ein vollständiges Verbot von privater Pyrotechnik in ganz Deutschland schaffen“, appellierte Resch an die Bundesinnenministerin und SPD-Politikerin.

Nach Zahlen des Vereins Tasso sind bundesweit zum Jahreswechsel von 2021 auf 2022 mehr als 450 Hunde entlaufen. „Das ist um ein Vielfaches mehr als an durchschnittlichen Tagen. Diese in Panik entlaufenen Haustiere stehen nur für einen Bruchteil aller Heim-, Wild- und sogenannter Nutztiere“ sagte Mike Ruckelshaus von der Tierschutzorganisation, die ebenfalls Teil des Bündnisses ist. dpa

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