GfK-Studie

Mehr als jeder Dritte ist ein Friseurmuffel

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Nur zwei von drei Frauen ließen sich laut GfK-Studie von einem Friseur die Haare schneiden. Foto: Kai Remmers

Wildwuchs auf dem Kopf? Das lässt sich meist nur durch einen Friseurbesuch verhindern. Viele Deutsche verzichten dennoch auf einen Haarfachmann, wie Konsumforscher herausfanden.

Düsseldorf (dpa) - Mehr als jeder dritte Bürger in Deutschland ist ein Friseurmuffel. Nur knapp zwei von drei Frauen (65,4 Prozent) und 61,7 Prozent der Männer sind im vergangenen Jahr regelmäßig zum Friseur gegangen und haben mindestens ein Mal einen Salon besucht.

Dabei ging die Zahl der Friseurbesuche bei den Männern von durchschnittlich 7,4 Mal im Jahr 2015 auf 6,9 Mal zurück, wie aus einer im Vorfeld der Düsseldorfer Friseurfachmesse Top Hair(1. bis 2. April) vorgelegten GfK-Studie hervorgeht. Die Zahl der Friseurbesuche bei den Frauen blieb dagegen mit durchschnittlich 5,8 im vergangenen Jahr unverändert.

Während Männer 2016 mit durchschnittlich 16,20 Euro für einen Friseurbesuch zur Kasse gebeten wurden, mussten Frauen im Mittel 50,60 Euro zahlen. Damit seien die Ausgaben etwa gleichgeblieben, sagte die Chefredakteurin des Fachmagazins "Top Hair International", Rebecca Kandler. Grund der höheren Ausgaben von Frauen seien meist zusätzliche Dienstleistungen wie Haarfärbungen.

Mit Ausgaben von durchschnittlich 293,50 Euro lagen die jährlichen Friseurausgaben von Frauen deutlich über den Kosten von Männern mit 111,80 Euro im Jahr. 2015 war der Umsatz der Branche um 2,7 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro gestiegen. Zahlen für das vergangene Jahr liegen noch nicht vor. In Deutschland gab es 2016 rund 80 000 Salons mit rund 200 000 Mitarbeitern.

Messe Top Hair

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