Deutschlands Bestseller

Mehr Digitales und neue Motoren: VW Golf leicht überarbeitet

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Ein vertrauter Anblick: Bei der Modellpflege ändert sich optisch wenig am VW Golf. Die Überarbeitungen betreffen vor allem Infotainment- und Assistenzsysteme. Foto: Charlie Magee

Optisch ändert sich wenig an Deutschlands meistverkauftem Auto. Denn bei der Modellpflege des Golf hat VW die meisten Neuerungen unter dem Blech versteckt. Für mindestens 17 850 Euro rollt er zu den Händlern.

Palma de Mallorca (dpa/tmn) - Volkswagen hat die aktuelle Version des Golf leicht überarbeitet. Mit den Veränderungen kommt das Fahrzeug im Februar zu Preisen ab 17 850 Euro in den Handel. Von außen ist die Modellpflege nur an den neuen Rückleuchten und den optionalen LED-Scheinwerfern zu erkennen.

Innen geht VW dagegen in die Vollen - zumindest, wenn man die nötigen Kreuze auf dem Bestellzettel macht. So gibt es optional erstmals im Golf ein komplett digitales Cockpit und einen deutlich gewachsenen Touchscreen in der Mittelkonsole, der auch auf berührungslose Gesten reagiert, teilt der Hersteller mit. Ebenfalls neu sind Apps für das Online-Infotainment und einige Funktionen für die Assistenzsysteme. So soll der Golf künftig mit einem verbesserten Staupiloten mit bis zu Tempo 60 teilautonom durch den Stop-and-go-Verkehr fahren.

Wenn die Modellpflege komplett umgesetzt ist, verspricht VW insgesamt 13 Motorvarianten - darunter wieder eine Version mit Erdgasantrieb, den Plug-in-Hybrid und den E-Golf. Während sich bei den 2,0-Liter-Diesel - zum Start mit 110 kW/150 PS oder 135 kW/184 PS - nichts ändert, hat VW bei den Benzinern ein paar Neuerungen parat.

Als Basisantrieb kommt ein neuer Dreizylinder-Benziner mit 63 kW/85 PS zum Einsatz. Den bisherigen 1,4-Liter ersetzt ein 1,5-Liter, den es mit 110 kW/150 PS und bald auch mit 96 kW/130 PS geben soll. Und die GTI-Modelle legen an Leistung noch einmal zu: Der normale GTI leistet nach Herstellerangaben künftig 169 kW/230 PS und der GTI Performance 180 kW/245 PS. Außerdem führt VW mit der Modellpflege ein neues Doppelkupplungsgetriebe mit sieben statt sechs Gängen ein und stellt einen um bis zu 0,3 Liter reduzierten Verbrauch in Aussicht.

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