Nie mehr Schokoladen-Finger

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Der Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut entwickelt eine Schokolade, die nicht merh in der Hand schmilzt.

München - Eine Schokolade, die nicht in der Hand, sondern nur im Mund schmilzt - diese Revolution könnte bald aus der Schweiz kommen. Bisher haperte es am Geschmack, doch das Problem könnte gelöst werden. 

Der weltgrößte Schokoladenhersteller Barry Callebaut entwickelt sie gerade, wie eine Sprecherin am Dienstag in Zürich mitteilte und damit einen Bericht von “Spiegel Online“ bestätigte.

Chefentwickler Hans Vriens erklärte zudem, die neue Schokolade mit dem Namen “Vulcano“ enthalte auch bis zu 90 Prozent weniger Kalorien. Ihr Schmelzpunkt liege bei 55 Grad Celsius. Herkömmliche Schokolade dagegen zergeht, je nach Zusammensetzung, schon ab 30 Grad.

Für Callebaut mit einem Jahresumsatz von über 4,8 Milliarden Franken (3,1 Milliaren Euro) könnten sich neue Märkte, insbesondere in wärmeren Ländern, auftun. In den traditionellen Absatzmärkten Westeuropas und den USA schrumpfen die Verkäufe - auch wegen der hohen Kalorien in der Schokolade.

Es ist nicht das erst Mal, dass der Versuch unternommen wird, eine “hitzefreundliche“ Schokolade zu entwickeln. Bisher haperte es aber mit dem Geschmack. Sollte Callebaut das in den Griff bekommen, könnte das Produkt ein Renner werden.

dpa

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