Viele erblindet

Mehr als 80 Tote durch gepanschten Alkohol

Nairobi - In Kenia ist der Konsum von aus Mais selbstgebranntem Schnaps weit verbreitet, oft wird der Fusel dabei mit giftigem Methanol gestreckt. Jetzt kam es zu einer Welle von Todesfällen.

Durch selbstgebrannten und Schnaps sind in Kenia seit Wochenbeginn mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Opfer lägen im Krankenhaus, berichtete der Mediziner Gerald Ndiritu am Mittwoch. Zahlreiche Menschen seien nach dem Konsum des offenbar mit Industriechemikalien versetzten Gebräus erblindet, berichteten örtliche Medien.

Am schwersten betroffen sind Gebiete rund um die Hauptstadt Nairobi sowie im Zentrum und Osten des afrikanischen Landes. Die Polizei versucht nun die Quelle der Vergiftungen zu ermitteln. Der Alkohol wird vor allem in Armenvierteln illegal verkauft.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.