Weil fahrlässig geheizt wurde

Mehrere Tote bei Bränden in Russland - Fünf Kinder an Rauchgas erstickt

Der Winter nimmt Russland in den Griff. Es häufen sich Brände, weil unvorsichtig geheizt wird. Am Wochenende waren viele Kinder betroffen.

Moskau - In Russland sind am ersten winterlichen Wochenende viele Menschen bei Bränden getötet worden. In den meisten Fällen machten Ermittler einen unvorsichtigen Umgang mit Feuer für die Unglücke verantwortlich. Bei Nowosibirsk in Sibirien erstickten in der Nacht auf Sonntag fünf Kinder an Rauchgas, wie die Agentur Interfax meldete. Im Gebiet Ufa an der Wolga konnten zwei Männer und zwei Frauen nur noch tot aus einem abgebrannten Haus geborgen werden.

Unvorsichtiger Umgang mit Feuer - Holzhäuser weit verbreitet

Im Gebiet Rostow im Süden Russlands kamen eine Mutter und ihre zwei Kinder beim Brand ihres Einfamilienhauses ums Leben. In der Nacht zum Samstag waren sieben Mitglieder einer Familie beim Brand ihres Holzhauses bei Kaluga südwestlich von Moskau getötet worden. Zwei der Opfer waren Kleinkinder.

Außerhalb der großen russischen Städte leben viele Menschen in Holzhäusern mit veralteten Öfen, Gas- und Elektroanlagen. Regelmäßig im Winter steigt die Zahl der fahrlässig beim Heizen ausgelösten Brände.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.