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Brisantes Corona-Buch stützt Labor-Theorie: US-Forscher sieht „menschengemachtes“ Virus

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Von: Linus Prien

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In China werden gegenwärtig äußerst strikte Coronamaßnahmen durchgeführt (Symbolbild).
Woher stammt das Coronavirus? © IMAGO/Zhang Nan

Lange wurde über die Herkunft des Coronavirus spekuliert. Ein Forscher, der unter anderem in Wuhan gearbeitet hat, spricht in seinem neuen Buch vom „menschengemachten“ Coronavirus.

Wuhan – Seit 2020 hat das Coronavirus das Weltgeschehen mitbestimmt. Über die Herkunft des Virus wurde in den vergangenen Monaten viel spekuliert. Ein ehemaliger Mitarbeiter einer US-Forschungsorganisation hatte mit dem Forschungslabor in Wuhan zusammengearbeitet und behauptet nun: Das Virus sei „menschengemacht“.

Wie die britische Zeitung The Sun berichtet, hat der Forscher namens Andrew Huff nun ein Buch vorlegt: „The Truth About Wuhan“ (zu deutsch: „Die Wahrheit über Wuhan“). Huff arbeitete mit der Nichtregierungsorganisation EcoHealth Alliance in Wuhan an Coronaviren. Nach Angaben des Autors finanzierte die US-Regierung über EcoHealth die Forschung an den Viren, wie merkur.de berichtet.

„Menschengemachtes“ Coronavirus: „Gain-of-Function-Experimente“ wurden wohl durchgeführt

Huff zufolge wurden anscheinend auch sogenannte „Gain-of-Function-Experimente“ durchgeführt. Dabei ginge es darum, die Übertragbarkeit eines Virus künstlich zu erhöhen. Genau derartige Experimente hätten zur Entstehung des Coronavirus, welches die Welt geplagt hat, beigetragen. In der Folge hätten dann mangelnde Sicherheitsvorkehrungen das Austreten des Virus ermöglicht, meint der Forscher.

EcoHealth Alliance habe dem Labor in Wuhan Huff zufolge angeblich über Jahre die „besten bekannten Methoden beigebracht haben, um Fledermaus-Coronaviren so zu manipulieren, dass sie andere Arten infizieren“.

„Menschengemachtes“ Coronavirus: Behauptungen werden nicht bewiesen

Die Einordnung der Entstehung des Virus von Huff wirkt bahnbrechend. Was jedoch bis jetzt fehlt, sind eindeutige Beweise, die die Entstehung und den Ausbruch aus dem Labor nachweisen.

Huff zufolge habe die chinesische Regierung ebenfalls von der Gefahr gewusst, die von dem Virus ausging. Peking wiederum streitet seit Beginn der Pandemie ab, etwas mit dem Ausbruch der Pandemie zu tun gehabt zu haben. Unabhängig von der Rolle beim Ausbruch des Virus: Die chinesische Regierung hat hart mit der Thematik zu kämpfen. In den vergangenen Wochen gab es in China große Proteste gegen die Coronapolitik Pekings. (lp)

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