Geschichtsstunde aus 1,5 Millionen Legos

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Lego-Modellbauer Rene Hoffmeister legt noch einmal Hand an das Amphitheater aus dem antiken Griechenland

Hamburg - Vom Neandertaler-Lager über das antike Rom bis zur Raumstation haben Modellbauer im Hamburger Helms-Museum die Weltgeschichte dargestellt. Dazu verbauten sie 1,5 Millionen Steine.

Zwölf Landschaften auf 30 Metern zeigt die Familienausstellung „Lego Zeitreise“ von Mittwoch (26. September) an. Kleine Lego-Römer und -Gladiatoren treten an, um schon den jüngsten Kindern Historisches nahe zu bringen. Aber auch für Erwachsene hält die quietschbunte Zeitreise im Miniaturformat Entdeckungen parat.

Die „Stein(e)zeit“ war zuvor im Neanderthal-Museum Mettmann ausgebrochen. Fünf Monate lang bastelten die Modellbauer an der nun in Hamburg-Harburg gezeigten Präsentation.

Geschichtsstunde aus 1,5 Millionen Legos

Geschichtsstunde aus 1,5 Millionen Legos

Herausgekommen sind detaillierte Szenen und Nachbildungen, die - nach dem Erfolg von Mammut und Co. mit der „Eiszeit“-Ausstellung - erneut anschaulichen Geschichtsunterricht liefern sollen. Urzeitmenschen machen Jagd auf Mammuts, Gladiatoren kämpfen in der Arena, amerikanische Siedler treiben ihr Vieh durch die Prärie. Es entstanden Modelle der Hängenden Gärten von Babylon, der Cheops- Pyramide, der Großen Mauer von China, von Wikinger-Schiffen und mittelalterlichen Burgen bis hin zu Gegenwart und Zukunft mit Raumstation und Rakete.

Eine Welt aus Plastik? Nicht ganz: Aus seinen eigenen Beständen zeigt das Archäologische Museum Originalfunde zu den einzelnen Inszenierungen, darunter echte Faustkeile der Mammutjäger, Keilschrifttafeln aus Mesopotamien, Keramik aus dem Ägypten der Pharaonen und Indianer-Pfeilspitzen aus Nordamerika. Geplant ist die Sonderausstellung bis zum 31. Januar 2013.

dpa

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