Tornado im Nordosten

Neue Gewitter drohen - Feuerwehr rückt nach Unwettern aus

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Ein abgebrochener Ast eines Obstbaumes versperrt in Wiesbaden eine Straße im Osten der Stadt.

Unwetter haben in der Nacht in Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen zahlreiche Feuerwehr-Einsätze verursacht. Betroffen war vor allem die Gegend um die Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden. Blitze schlugen in mehrere Wohnhäuser ein.

Mainz/Wiesbaden - Von Verletzten wurde zunächst nichts bekannt. In vielen Fällen mussten nach Angaben der Einsatzkräfte umgestürzte Bäume und Äste weggeräumt werden. Im Laufe des Vormittags sollten die Schauer und Gewitter nach Nordosten ziehen.

In den Stadtteilen Wiesbaden-Breckenheim und Wiesbaden-Medenbach fiel der Strom aus. In Eppstein im Main-Taunus-Kreis in Hessen hatten die Einsatzkräfte nach Angaben eines Sprechers mit einem größeren Wasserrohrbruch zu kämpfen. Nach Angaben der Wiesbadener Polizei stürzten viele Bäume unter anderem auf parkende Autos.

Ein Feuerwehrsprecher in Rheinland-Pfalz bezeichnete das Unwetter als vergleichsweise klein. Die Lage habe sich kurze Zeit später wieder beruhigt.

Auch in Südthüringen haben Gewitter zu Behinderungen geführt. So fuhr ein Zug zwischen Hildburghausen und Eisfeld in einen umgestürzten Baum hinein, wie das Unternehmen mitteilte. Dabei sei niemand verletzt worden.

Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) drohen an diesem Dienstag in weiten Teilen Deutschlands schwere Gewitter. Dabei bestehe ab der Mittagszeit eine hohe Unwettergefahr durch orkanartige Böen, heftigen Starkregen und großen Hagel. „Im Nordosten kann vereinzelt die Bildung eines Tornados nicht ausgeschlossen werden“, hieß es. Die Höchsttemperaturen sollen im Norden zwischen 22 und 27 Grad, im Süden und Osten zwischen 29 und 35 Grad liegen.

DWD-Warnungen

dpa

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