An Küsten und auf Berggipfeln

Meteorologen warnen vor Orkanböen

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Am Wochenende wird es stürmisch.

Offenbach - Viel Regen und starker Wind: Das Wochenende wird ziemlich ungemütlich. Schlimm wird es wohl auf den Bergen und an der Küste. Denn für dort sind Orkanböen vorhergesagt.

Die Nordseeküste und Mittelgebirge bereiten sich auf den ersten schweren Sturm des Jahres vor. Zum Wochenende erwarten Meteorologen am Meer sowie auf Berggipfeln heftige Sturmböen in Orkanstärke. „Wir sind in erhöhter Alarmbereitschaft, können im Moment aber noch nichts machen“, sagte Stadtbrandmeister Michael Mombeck am Mittwoch auf der ostfriesischen Insel Borkum. Auch das übrige Land muss sich auf Sturm und viel Regen einstellen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorhersagte. Zu Regen und Sturm kommen auch milde Temperaturen im zweistelligen Bereich.

Über dem Brocken im Harz sind am Samstag Windgeschwindigkeiten bis zu 140 Stundenkilometer möglich, im Flachland 85 - vielleicht sogar mehr. Genau könne das noch nicht vorhergesagt werden, sagte DWD-Meteorologe Simon Trippler. Einigen Wettermodellen zufolge könne es auch dort Böen mit mehr als 100 Stundenkilometern geben. Der Wind nimmt bereits an diesem Donnerstag Fahrt auf, am Samstag weht er am heftigsten.

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Eine Sturmflut an der Nordseeküste ist vorerst nicht in Sicht. Niedersachsens Warndienst rechnet für Samstag und Sonntag zwar mit deutlich höheren Wasserständen von 1,25 Meter über dem normalen Tidehochwasser. Im Vergleich zum Orkan Xaver im Dezember 2013 (2,83 Meter) ist dieser Vorhersagewert aber harmlos.

Zu Regen und Sturm gesellen sich milde Temperaturen: Bis zu 16 Grad sind im Südwesten möglich, fast überall in Deutschland liegen die Temperaturen im zweistelligen Bereich. „Das ist für Januar zwar ungewöhnlich, kam aber in den vergangenen Jahren immer mal wieder vor“, sagte Meteorologe Trippler. Kommende Woche wird es dann wieder kälter, der Gefrierpunkt wird aber wohl nicht erreicht.

dpa

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