Meteorologen warnen

Das erwartet uns in der Unwetter-Woche

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In den nächsten Tagen warnen die Meteorologen vor Unwettern über Deutschland.

Wiesbaden - Heftige Gewitter, unerträgliche Hitze und dicker Hagel: Für die nächsten sieben Tage sagen uns die Meteorologen viele ungemütliche Stunden voraus. Das erwartet uns:

„Die tropische Luft setzt sich bei uns in den nächsten Tagen fest. Wir müssen daher täglich mit schweren Unwettern rechnen“, sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom privaten Wetterdienst wetter.net am Freitag in Wiesbaden. Der Deutsche Wetterdienst erklärte die Gewittergefahr mit einer „brisanten“ Südwestwetterlage und gab am Freitag gleich mehrere Unwetterwarnungen heraus.

Hitze-Tipps: Finger weg von eiskalten Getränken!

Einen über den Durst trinken. Aber bitte nur Wasser! „An heißen Tagen braucht der Körper mindestens drei Liter Flüssigkeit“, sagt der Münchner Arzt Dr. Nikolaus Frühwein. © dpa
Da der Körper bei Hitze mehr Natrium verbraucht, natriumreiches Mineralwasser trinken und beim Essen eine Extraprise Kochsalz verwenden. © dpa
Finger weg von eiskalten Getränken! Die bewirken eher Magen-Darm-Verstimmungen als Abkühlung. Besser sind lauwarmer Zitronentee oder ungekühlte Schorlen. © dpa
Ein Gläschen Weißwein oder eine Mass Bier sind auch im Hochsommer erlaubt. Aber Vorsicht: „Alkohl verstärkt die Verdunstung. Deshalb nicht tagsüber trinken“, rät Frühwein. Oder gleich auf alkoholfreies Weißbier umsteigen. © dpa
Kochen wie die Südeuropäer: Jetzt sollten leichte Gerichte wie Tomaten mit Mozzarella oder Hähnchenfleisch auf dem Speiseplan stehen. „Ein deftiges Wiener Schnitzel lässt sich bei Hitze nur schwer verdauen“, erklärt Frühwein. © picture alliance / AP Images
Durch ständiges Schwitzen verliert der Körper Mineralien. Gegen nächtliche Krämpfe helfen Magnesiumtabletten. © dpa
Wenn die Hitze doch zuschlägt: „Ein Sprung ins kalte Wasser ist keine gute Idee gegen Schwindelgefühl“, sagt Frühwein. Besser mit einem feuchten Handtuch zudecken. © dpa
Luftige Kleidung tragen © dpa
In kühlen Räumen aufhalten © dpa
Ungewohnte körperliche Anstrengung vermeiden © dpa
Keine pralle Sonne, etwa bei der Arbeit im Garten © dpa
Verlängerte Mittagspause machen, Siesta einplanen © dpa

Jung sprach von einem regelrechten „Dschungelsommer“. Wegen der großen Schwüle werde die Luft als sehr unangenehm empfunden, geradezu „unerträglich schwül“ werde es vielerorts am Samstag. Lediglich am Montag werde es sich mit Höchstwerten zwischen 18 bis 27 Grad kurzzeitig ein wenig abkühlen. Bereits am Dienstag steige das Thermometer wieder auf Werte von bis zu 30 Grad. Im Verlauf der zweiten Wochenhälfte werde es dann immer heißer.

dapd

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