Mexiko: Papst fordert Verzicht auf Hass und Gewalt

León - Papst Benedikt XVI. hat zum Höhepunkt seines Mexiko-Besuchs mit Hunderttausenden Gläubigen im Bicentenario-Park von León eine Sonntagsmesse gefeiert..

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In seiner Predigt forderte er dazu auf, „Ermüdungserscheinungen“ im Glauben zu überwinden. Benedikt wandte sich strikt gegen einen nur oberflächlichen, routinemäßigen Glauben.

Papst in Mexiko: Hunderttausende jubeln bei Messe

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Das von ihm für die katholische Kirche ausgerufene Jahr des Glaubens solle einer Erneuerung dienen. Der Mensch brauche die „tiefere Dimension“ des Gottvertrauens in seinem Leben, betonte der Papst, der vor allem auf eine „Neuevangelisierung“ setzt.

Benedikt betete für den Schutz der mexikanischen und lateinamerikanischen Kinder vor sozialem Unfrieden und Leiden: „Möge Christus ihre Leben regieren und ihnen dabei helfen, Frieden, Harmonie, Gerechtigkeit und Solidarität kühn zu fördern“, sagte er.

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Schon am Vortag waren Zehntausende junge Mexikaner für eine Nachtwache vor dem Gottesdienst unter freiem Himmel zu dem Gelände geströmt. Der Park außerhalb der Millionenstadt León fasst 350 000 Menschen, Mexikos Bischöfe erwarteten allerdings etwa 600 000 Teilnehmer. Ein gutes Dutzend Sicherheitsbeamte begleiteten das Papamobil, als Benedikt unter „Es lebe der Papst“-Rufen an der Menge vorbeifuhr.

An der Messe mit dem Oberhaupt der Katholiken nahmen 250 Kardinäle und Bischöfe aus Lateinamerika teil. Die Mexikaner feiern den Papst seit der Ankunft am Freitag zu Hunderttausenden mit Begeisterung.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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