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Wetter: Geringere Heizkosten im Winter? Experten rechnen mit Rekord

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Von: Helena Gries

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Wie wird das Wetter in den kalten Monaten? Die Expertinnen und Experten wagen einen Ausblick. Ein Wetter-Modell sagt sogar einen Rekordwinter voraus.

Kassel – Derzeit beschert uns das sonnige Herbst-Wetter goldene Oktobertage. Die Wetter-Expertinnen und -Experten wagen trotzdem schon mal einen Ausblick auf den Winter und geben eine dramatische Prognose ab. Für Schnee-Liebhaber sieht es demzufolge nämlich nicht so gut aus.

Mit Blick auf die verschiedenen Wetter-Modelle steht uns ein Rekordwinter bevor – was die Temperaturen angeht. Diese sollen nämlich äußerst mild ausfallen, berichtet Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

Wetter-Prognose: Winter könnte Rekordwinter mit milden Temperaturen werden

Demnach soll der Winter laut dem US-Wetterdienst NOAA 2 Grad wärmer als das Klimamittel ausfallen. Betrachtet wird hier der Klimadurchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. Sollte dies wirklich eintreten, würde der kommende Winter in den Top 5 der wärmsten Winter seit 1881 landen und die bisherigen milden Winter übertreffen. Was Besseres könnte man sich aufgrund der extrem gestiegenen Öl-, Gas- und Strompreise beim Thema Heizen nicht wünschen.

„Da ist durchaus ein rekordverdächtiger Winter möglich, allerdings nicht in Sachen Kälte, sondern eher in Sachen Wärme. Für unsere Energiekosten wäre das allemal eine gute Sache“, so Wetterexperte Jung. Allerdings ist zu bedenken, dass es sich bei der Prognose erstmal nur um einen Klimatrend und keine fixe Wettervorhersage handelt. Europäische Wettermodelle hatten im September noch einen durchschnittlichen Winter in Bezug auf Temperatur und Niederschlag prognostiziert.

Ein Schneepflug räumt mit seiner Schaufel den Schnee auf die Seite.
Viel Schnee dürfte uns im kommenden Winter erwarten, glaubt man den ersten Wetter-Prognosen einiger Wetter-Modelle. Expertinnen und Experten äußern dazu eine klare Meinung. (Symbolbild) © Felix Kästle/dpa

In Kombination mit den Messwerten der letzten Jahre überraschen die Trends der Wetter-Modelle Fachleuten zufolge kaum. Demnach ist ein zu kalter Winter ziemlich unwahrscheinlich. Eisige Wetter-Abschnitte sind aber auf jeden Fall möglich, das bestätigen auch die Expertinnen und Experten von wetter.de. (hg)

Das dritte Jahr infolge tritt das Wetter-Phänomen La Niña in Deutschland auf. Das könnte in einigen Regionen Dürren und heftige Stürme begünstigen und Auswirkungen auf das Wetter im Winter haben.

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