Möglicherweise stießen zwei Maschinen zusammen

Mindestens ein Toter bei Flugzeugabsturz im Weserbergland 

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Ein völlig zerstörtes Kleinflugzeug liegt in einem Waldgebiet bei Bad Münder am Deister (Niedersachsen). Im Weserbergland ist beim Absturz eines Kleinflugzeuges mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Dutzende Einsatzkräfte hatten am Nachmittag nach Flugzeugtrümmern gesucht.

Bad Münder. Im Weserbergland ist beim Absturz eines Kleinflugzeuges mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.

Das teilte ein Sprecher der Polizei Hameln-Pyrmont mit. In den Trümmern der Maschine wurde die Leiche des Piloten gefunden, er soll nach Angaben der Einsatzleitung 67 Jahre alt gewesen sein. Das Unglück ereignete sich am Bakeder Berg bei Bad Münder.

Aktualisiert um 20.20 Uhr.

Möglicherweise sei die Maschine vor dem Absturz am Samstagnachmittag mit einer zweiten kollidiert, sagte der Sprecher weiter. Ein Augenzeuge hätte gegen 15.20 Uhr bei der Polizei angerufen und gemeldet, dass zwei Flugzeuge zusammengestoßen seien. Auch per Hubschrauber wurde daraufhin nach der Absturzstelle gesucht. "Die Trümmerteile wurden gegen 16 Uhr vom Polizeihubschrauber Phoenix gesichtet", hieß es am Abend.

Mindestens ein Toter bei Flugzeugabsturz im Weserbergland

Dutzende Einsatzkräfte von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr waren an der Suche in dem dichten Waldgebiet beteiligt. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine zweite Maschine beteiligt war", sagte am Abend der Einsatzleiter der Polizei am Unglücksort. "Dazu gibt es unterschiedliche Zeugenaussagen." Noch am Samstagabend sollte die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig ihre Arbeit aufnehmen, hieß es. Das Absturzgebiet gehört zum Süntel, einem mehr als 400 Meter hohen Bergstock.

Hier ist die Absturzstelle

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