116 Flüge gestrichen

Mindestens zwei Tote durch Taifun "Talim" in Japan

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Hohe Wellen brechen sich am 17.09.2017 an einem Damm im Hafen von Aki (Japan). Ein Taifun hat am Morgen die japanische Insel Kyushu erreicht.

Ein heftiger Taifun wütet in Japan, noch ist keine Besserung in Sicht: Es kommt zu erheblichen Einschränkungen. Bereits jetzt sind zwei Menschen tot - drei werden vermisst. 

Tokio - In Japan sind mindestens zwei Menschen durch Taifun "Talim" ums Leben gekommen. Drei Menschen würden noch vermisst, hieß es am Montag von den Behörden und in Medienberichten. 38 Menschen wurden verletzt. 

Bei den Toten handelt es sich laut Polizei um eine 86-Jährige, deren Haus von einem Erdrutsch getroffen wurde, sowie um einen 60-jährigen Mann, der in seinem Auto in einem Fluss unterging. Beide starben demnach im Westen des Landes. Dem Sender NHK zufolge werden in derselben Gegend noch drei Menschen vermisst. 

Mindestens 116 Flüge wurden wegen der starken Winde am Montag gestrichen. Erhebliche Einschränkungen gab es auch bei den Hochgeschwindigkeitszügen im Norden Japans, wie NHK berichtete. 

Da der Sturm zunächst nicht an Kraft verlor, warnten die Behörden weiter vor schweren Regenfällen, starkem Wind, möglichen Erdrutschen und Überschwemmungen. 

Japan wird regelmäßig von schweren Stürmen getroffen. Im September vergangenen Jahres kamen 22 Menschen durch Taifun "Lionrock" ums Leben, im August dieses Jahres starben zwei Menschen durch Taifun "Noru", 51 wurden verletzt.

AFP

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