Minister: EHEC-Hinweise auf Sprossen-Hof verdichten sich

Hannover - Die Hinweise auf den gesperrten Sprossen-Hof im niedersächsischen Bienenbüttel als eine mögliche Quelle für die EHEC-Epidemie verdichten sich nach Angaben von Niedersachsens Agrarminister Gert Lindemann (CDU).

Demnach war eine dritte Mitarbeiterin des Gärtnerhofs im Mai vermutlich an EHEC erkrankt, inzwischen aber wieder gesund.

“Das steht in einem Vermerk, den LAVES (Landesamt für Verbraucherschutz) und Landesgesundheitsamt gemeinsam erarbeitet haben“, sagte Lindemann am Dienstag am Rande einer CDU-Klausurtagung in Goslar der Nachrichtenagentur dpa. Bisher war nur die EHEC-Erkrankung einer Mitarbeiterin des Hofs bekannt, eine zweite litt ebenfalls unter Durchfall.

Stammt der EHEC-Erreger aus diesem Bauernhof?

Stammt der EHEC-Erreger aus diesem Bauernhof?

Auch zwei EHEC-Fälle in Cuxhaven wiesen Verbindungen zu dem verdächtigen Biohof auf, erklärte Lindemann. “Das sind Betroffene, die Produkte aus Bienenbüttel konsumiert haben.“ Der Landkreis Cuxhaven ist mit mehr als 60 EHEC-Erkrankten der Schwerpunkt der Epidemie in Niedersachsen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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