Mutter wusste von Missbrauch durch Stiefvater

Zwölfjährige bringt Kind zur Welt

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Eine Puppe liegt in einem Kinderbett (Symbolbild)

Güssing - Ein grausiger Fall von Kindesmissbrauch erschüttert unsere österreichischen Nachbarn: Im Burgenland hat eine Zwölfjährige ein Kind zur Welt gebracht. Die ganze Geschichte:

Eine Zwölfjährige hat im Burgenland in Österreich ein Kind zur Welt gebracht. Der Vater des Babys soll ihr Stiefvater sein. Die Behörden ermitteln wegen Kindesmissbrauch. Der 33-jährige Mann, der sich bereits wegen eines Sexualdelikts vor Gericht verantworten musste, befindet sich in Untersuchungshaft. Das Verfahren wurde auch auf die Mutter des Kindes ausgedehnt, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt. Sie soll über den Missbrauch Bescheid gewusst haben. Gegen sie wird wegen Quälerei und Vernachlässigung ermittelt. Das Mädchen und sein Kind aus Güssing seien wohlauf, hieß es.

Die Behörden waren vor wenigen Wochen von der Schule über Verhaltensänderungen des Mädchens informiert worden. Die Zwölfjährige habe sich im Sportunterricht geweigert, mitzumachen. Sie habe auffällig zugenommen und dies verstecken wollen. Schuleschwänzen kam immer öfter vor. Die Jugendwohlfahrt habe im Gespräch mit der Familie schließlich auf einen Schwangerschaftstest bestanden. Die junge Mutter und ihr Kind sollen in Obhut genommen werden. „Wir werden uns darum kümmern, dass die beiden in entsprechenden Einrichtungen oder bei Pflegeeltern untergebracht werden“, sagte eine Sprecherin.

dpa

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