Missbrauchsprozess gegen mutmaßlichen Rückfalltäter

Baden-Baden - Er war bereits wegen Kindesmissbrauchs in der Psychiatrie untergebracht. Nun soll ein 41-Jähriger erneut Kinder missbraucht haben - zum Teil, als er Freigang hatte.

Er soll zehn Kinder insgesamt mehr als 200 Mal missbraucht haben - obwohl er vorbestraft war und zeitweise wegen sexuellen Missbrauchs in der Psychiatrie saß. Am Montag hat vor dem Landgericht Baden-Baden der Prozess gegen den 41-Jährigen begonnen. Einen Teil der Taten soll er begangen haben, während er Freigang aus der Psychiatrie hatte.

Der bullige Mann mit kurz geschorenem Haar sitzt seit September in Untersuchungshaft. Die Öffentlichkeit wurde kurz nach Prozessbeginn ausgeschlossen, weil es in dem Verfahren auch um die Möglichkeit einer erneuten Unterbringung in der Psychiatrie gehen soll.

Einen Großteil der angeklagten Missbrauchstaten soll der Angeklagte an seinen drei Stieftöchtern begangen haben, sagte sein Verteidiger am Rande des Prozesses. „Die Mutter sagt, sie habe nie etwas gemerkt.“ Das Landgericht hat zunächst vier Verhandlungstage angesetzt. Erst die Urteilsverkündung soll wieder öffentlich werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.