AK 47 vs. Wasserpfeife

Mit Maschinenpistole verwechselt: Shisha löst Großeinsatz bei Polizei aus

+
Shisha

Die Beobachtung eines Nachbarn hat ein Großeinsatz der Polizei in Bielefeld ausgelöst. Er meinte, eine Maschinenpistole gesehen zu haben. In Wirklichkeit wollten zwei Männer einfach nur Wasserpfeife rauchen.

Bielefeld - Ein Mann teilte den Beamten mit, er habe beobachtet, wie zwei junge Männer mit einer Kalaschnikow-Maschinenpistole und einem Koffer in ein Nachbarhaus gegangen seien. Die Polizei zog daraufhin am Sonntag starke Kräfte zusammen und überraschte die jungen Männer in der Wohnung. Allerdings entpuppte sich die „Maschinenpistole“ als große Shisha, wie es in der Polizeimitteilung heißt. Bei dem Gepäckstück handelte es sich um den dazugehörenden Aufbewahrungskoffer.  Genaue Angaben zur Zahl der wegen des Fehlalarms eingesetzten Beamten machte die Polizei nicht. Ein Sprecher erklärte lediglich, wegen der derzeitigen Sicherheitslage sei man „natürlich mit dem nötigen Nachdruck und der gebotenen Eigensicherung“ vorgegangen. Ein Vorwurf ist dem Zeugen nach Einschätzung der Polizei aber nicht zu machen. Die Ähnlichkeit zwischen der Shisha und dem Gewehr ist tatsächlich verblüffend groß, wie von der Polizei veröffentlichte Fotos belegen.

nm/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.