Rechtsextreme Zwischenfälle

Mitschüler mit Hakenkreuzen beschmiert

Dessau/Berlin - In Sachsen-Anhalt sollen Jugendliche Mitschüler und eine Lehrerin mit Hakenkreuzen beschmiert haben. Es gab noch einen weiteren rechtsextremen Zwischenfall.

Laut einem Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Samstag) ereignete sich der Vorfall auf der Abschlussfeier einer Sekundarschule bereits am Freitagmorgen in Wolfen. Die Polizei in Dessau bestätigte am Samstag, dass der Staatsschutz unter anderem wegen Verwendung verfassungswidriger Symbole ermittelt. Die Hintergründe seien noch vollkommen unklar.

In Berlin beleidigte ein Busfahrer eine Frau fremdenfeindlich und schlug ihre Tochter, als die ihn darauf ansprach. Beim Schließen der Türen soll er dann deren Haare eingeklemmt haben und losgefahren sein. Ein weiteres Kind der Frau - ein 12-jähriger Junge - blieb draußen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Erst nach Aufforderung durch andere Fahrgäste stoppte der Fahrer und ließ die Familie aussteigen. Der Staatsschutz ermittelt auch in diesem Fall. Die Verkehrsbetriebe suspendierten den Fahrer nach Angaben einer Sprecherin vorerst vom Dienst.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / AP Photo

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.