1. Startseite
  2. Welt

Monsterwelle reißt Dutzende Badegäste ins Meer - Mehrere Menschen sterben

Erstellt:

Von: Victoria Krumbeck

Kommentare

Eine riesige Welle erfasste in Durban in Südafrika mehr als Hundert Menschen. Mindestens drei Menschen sind dabei ums Leben gekommen.
Menschen schwimmen am Strand von Durban in Südafrika. (Symbolfoto) © XINHUA/IMAGO

Eine Riesenwelle riss an einem Strand in Südafrika mehr als hundert Badegäste mit sich. Mehrere Menschen starben oder mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

München/Johannesburg/Durban – Es klingt nach einer gruseligen Vorstellung. Man liegt am Strand und plötzlich wird man von den Wassermassen ins Meer gezogen. Am Samstagnachmittag (17. Dezember) ereignete sich solch ein Unglück in Südafrika. Eine „Monsterwelle“ erfasste an der Bay of Plenty in der Metropole Durban Dutzende Menschen. Mindestens drei Badegäste kamen dabei ums Leben, darunter ein Kind, wie merkur.de berichtet.

Monsterwelle reißt Dutzende Badegäste ins Meer - Mehrere Tote

Es sei eine ungewöhnlich große Welle gewesen, die mehr als hundert Menschen mit sich gerissen hatte. Insgesamt 35 Rettungsschwimmer und ein ärztliches Versorgungsteam waren an der Rettungsaktion beteiligt, wie eine Sprecherin der südafrikanischen Regierung der dpa sagte.

Mindestens drei Menschen haben bei dem Unglück ihr Leben verloren. Unter den Toten soll auch ein sieben- oder achtjähriges Kind sein. Weitere 17 Menschen wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Rettungsdienste in der Provinz KwaZulu-Natal der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie sollen sich in einem ernsten oder kritischen Zustand befinden, wie die Deutsche Welle berichtete. Die Rettungsdienste befürchten, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte.

Unglück ereignete sich kurz nach Wiedereröffnung der Strände

Die Strände in Durban haben erst seit wenigen Wochen wieder auf. Aufgrund eines erhöhten Auftretens des krankmachenden E.Coli-Bakteriums wurden die Strände geschlossen. Die Bakterien stammten aus der städtischen Kanalisation. Durch schwere Überschwemmungen im April wurde die Kanalisation beschädigt. Durch die Wassermassen kamen mehr als 400 Menschen ums Leben. (vk)

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion