Zahlreichen Menschen gestorben

Zehn Grad mehr als üblich: Hitzewelle fordert über 50 Todesopfer

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Über 50 Menschen verloren bei der Hitzwelle in Kanada ihr Leben (Symbolbild)

Zahlreiche Menschen sind bei einer Hitzewelle in Kanada ums Leben gekommen. Die Temperaturen stiegen dabei in ungewohnte Höhen.

Montreal - Die Zahl der Toten während einer Hitzewelle in der kanadischen Provinz Quebec soll auf 54 gestiegen sein. Der TV-Sender CBC zählte bis Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf Gesundheitsbehörden allein in Montreal 28 Tote.

Die übrigen Toten seien in anderen Orten der Provinz gemeldet worden. Die meisten Opfer waren den Angaben zufolge älter als 65 Jahre und hatten chronische Vorerkrankungen und gesundheitliche Risiken.

Auch in Deutschland regiert gerade die Hitzewelle 2018, wie Sie in unserem Deutschland-Wetter-Ticker nachlesen können. 

Temperaturen auf mehr als 34 Grad gestiegen

Die Temperaturen waren im Osten Kanadas seit Mittwoch bei hoher Luftfeuchtigkeit auf mehr als 34 Grad gestiegen - etwa zehn Grad mehr als die in dieser Zeit übliche Höchsttemperatur. Zum Wochenende sanken die Temperaturen aber wieder und die Hitzewelle war vorbei.

Neuseeland wurde zuletzt ebenfalls von einer Hitzewelle heimgesucht. In dem Pazifikstaat auf der anderen Seite der Erdkugel wurde im Januar eine Höchsttemperatur von 37,6 Grad Celsius gemessen.

dpa

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