Auch wirksam gegen Stickoxide?

Mooswand soll Stuttgarter Feinstaub schlucken

+
Nach dem ersten Teststück startet in Stuttgart nun der Aufbau einer kompletten Mooswand im Kampf gegen Feinstaub. Foto: Marijan Murat

Stuttgart - Kann Moos Feinstaub aus der Luft filtern? Unweit von Deutschlands schmutzigster Kreuzung wird von heute an in Stuttgart eine 100 Meter lange und drei Meter hohe Metallwand mit Moosmatten behängt.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Moos in der Lage ist, mit gesundheitsschädlichem Feinstaub belastete Luft zu reinigen. Vor allem das sogenannte Zackenmützenmoos sei besonders gut geeignet, die Schadstoffe aufzunehmen und sogar abzubauen, sagte Botaniker Martin Nebel, Moos-Experte des Naturkundemuseums in Stuttgart.

Ob Moos auch ein Mittel gegen Stickoxide sein kann, dem zweiten Luftschadstoff, müsse der Versuch zeigen: "Wir brauchen jetzt ganz viele Daten."

dpa


Feinstaub-Werte Neckartor

Feinstaub-Alarm Stuttgart

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.