Absichtlich in Menschenmenge gerast

Braut getötet: Amokfahrer vor Gericht

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Am Unfallort haben Trauernde Kerzen für die 32-Jährige aufgestellt

Los Angeles - Nachdem er Samstagabend in eine Menschenmenge gerast war und dabei eine Frau getötet hatte, ist ein Amerikaner nun wegen Mordes angeklagt worden.

Ein 38-jähriger Autofahrer, der auf einer beliebten Strandpromenade in Los Angeles absichtlich in die Menschenmenge gerast sein soll, ist wegen Mordes angeklagt worden. Bei dem Vorfall am vergangenen Samstagabend in Venice Beach war eine 32-jährige Italienerin getötet worden. Sie war frisch verheiratet und befand sich mit ihrem Mann auf der Hochzeitsreise. 16 Menschen wurden verletzt. Das Motiv ist nach US-Medienberichten weiter unklar.

Dem Sender CNN zufolge wurde die Anklage am Dienstag (Ortszeit) in Los Angeles erhoben. Demnach soll sich der Amerikaner wegen Mordes und 16-fachen tätlichen Angriffs mit einer tödlichen Waffe - seinem Auto - verantworten. Wie es weiter hieß, plädierte der Angeklagte auf nicht schuldig. Er habe nicht absichtlich gehandelt, es sei ein Unfall gewesen. Sein Klient sei völlig am Boden zerstört, zitierten Medien den Anwalt des Mannes, Philip Dube.

Sehen Sie hier das Video der Amokfahrt in einem US-Nachrichten-Report

Bei ihrem Vorwurf der vorsätzlichen Tat stützt sich die Staatsanwaltschaft in erster Linie auf Augenzeugenberichte. Demnach soll der Angeklagte mit Bedacht eine Barriere umfahren und dann mit bis zu 100 Stundenkilometern in die Menge gerast sein.

Venice Beach zählt zu den Hauptattraktionen der südkalifornischen Metropole. Besonders an Wochenenden flanieren Tausende Touristen und Einwohner über die Strandpromenade mit zahlreichen Cafés und Geschäften.

dpa

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