Revision

Mordkomplott gegen Pferdewirtin vor Bundesgerichtshof

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Zwei Jahre dauerte der Prozess wegen eines Mordkomplotts an einer Pferdewirtin. Jetzt befasst sich der Bundesgerichtshof erneut mit dem Fall.  

Berlin - Der aufsehenerregende Mord an einer jungen Berliner Pferdewirtin kommt vor den Bundesgerichtshof (BGH). Vier Angeklagte, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, haben Revision eingelegt, bestätigte ein Berliner Justizsprecher am Dienstag.

Damit wird der BGH die Entscheidung des Landgerichts Berlin auf mögliche Rechtsfehler überprüfen.

Die Berliner Richter waren nach einem fast zweijährigen Prozess davon überzeugt, dass die Pferdewirtin Opfer eines Mordkomplotts wurde. Ihr 26-jähriger Ex-Freund sowie dessen 57-jährige Mutter wurden als Drahtzieher verurteilt. Demnach wollten sie an rund 2,5 Millionen Euro aus Lebensversicherungen des Opfers kommen. Die 21 Jahre alte Pferdewirtin wurde im Juni 2012 auf einem Parkplatz erdrosselt, nachdem sie zuvor zwei Mordversuche überlebt hatte.

Eine 29-jährige Angeklagte hatte als einzige die Taten und ihre Beteiligung zugegeben. Sie wurde zu 14 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Für das Landgericht stand fest, dass ein 24-jähriger Pizzabote über den ebenfalls verurteilten Bruder der 29-Jährigen als Killer angeheuert worden war.

dpa

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