Er spricht von einem Unglück

Mordverdächtiger U-Boot-Kapitän lässt psychische Untersuchung zu

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Der Däne Peter Madsen steht am 30.04.2008 in Kopenhagen (Dänemark) in seinem U-Boot "Nautilus". 

Hat er die Journalistin absichtlich getötet? Dem dänischen Erfinder Peter Madsen wird Mord und Leichenschändung vorgeworfen - nun stimmt er einer psychischen Untersuchung zu.

Kopenhagen (dpa) - Der des Mordes verdächtigte dänische U-Boot-Bauer Peter Madsen lässt sich freiwillig psychisch untersuchen. Das könne damit ambulant und ohne Zwangseinweisung geschehen, sagte Staatsanwalt Jakob Buch-Jepsen am Montag dem Fernsehsender TV2. Vor Gericht hatte Madsen eine solche Untersuchung Anfang September noch verweigert. Sie besteht unter anderem aus Gesprächen mit Psychologen, Ärzten und Sozialarbeitern.

Dem Erfinder wird vorgeworfen, die schwedische Journalistin Kim Wall in seinem selbstgebauten U-Boot getötet, ihre Leiche dann zerstückelt und sie ins Wasser geworfen zu haben. Madsen selbst spricht von einem Unglück: Wall sei das schwere Luk des U-Boots beim Aussteigen auf den Kopf gefallen. Er gab zu, die Leiche ins Wasser geworfen, nicht aber, Arme, Beine und Kopf abgetrennt zu haben.

dpa

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