Makabere Falschmeldung auf Facebook

Morgan Freeman: "Bin nicht tot, nur beschäftigt"

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Makabre Falschmeldung: Auf dieser Facebook-Seite wird der Hollywood-Schauspieler Morgan Freeman (75) für tot erklärt. Hunderttausende haben die Nachricht geglaubt und verbreitet.

Hollywood-Star Morgan Freeman ist tot. Auf diese makabre Botschaft sind hunderttausende Internetnutzer hereingefallen. Die Nachricht vom angeblichen Tod des 75-Jährigen, der zuletzt im Batman-Film „The Dark Knight Rises" im Kino zu sehen war, hat sich über Facebook und Twitter rasant verbreitet.

Aus der ganzen Welt gibt es Beileidsbekundungen. Freeman selbst nimmt die Todesmeldung aber mit Humor.

Die Urheber der Facebook-Seite „R.I.P. Morgan Freeman“ (zu deutsch: Ruhe in Frieden) haben sich sogar ein Kondolenzschreiben und eine Todesursache ausgedacht. „Unser geliebter Schauspieler Morgan Freeman ist an einer geplatzten Arterie gestorben“, heißt es dort. „Er wird vermisst, aber nie vergessen werden.“

Nachdem fast eine Million Facebook-Nutzer diese Seite mit „Gefällt mir“ markiert hatten, reagierte der Kinostar in seinem eigenen Profil. „Ich lese immer wieder, dass ich gestorben bin“, schreibt der quicklebendige Freeman dort. „Ich hoffe, dass diese Geschichten nicht wahr sind. Wenn doch, bin ich froh, euch berichten zu können, dass mein Leben nach dem Tod identisch zu dem Leben ist, in dem ich noch lebendig war.“

Freeman machte deutlich, dass er nicht tot, sondern lediglich sehr beschäftigt sei. Zurzeit befände er sich in Las Vegas für die Dreharbeiten zu dem Film „Last Vegas“, in dem er neben seinen Schauspielkollegen Robert De Niro und Michael Douglas eine Rolle spielt.

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Hier geht es zur Facebook-Seite mit der falschen Nachricht

Aus der falschen Todesmeldung entwächst unterdessen ein Trend. Auch Stars wie die Kung-Fu-Filmlegende Jackie Chan und Sängerin Beyoncé Knowles konnten ihren eigenen Tod bereits im Internet verfolgen. Nach Auskunft eines Medien-Anwalts können solche Falschmeldungen für den Urheber zivilrechtliche Konsequenzen haben. Betroffene haben Anspruch auf Unterlassung und Richtigstellung, in Fällen einer massiven Verletzung des Persönlichkeitsrechts sogar auf Schadensersatz. Strafrechtliche Konsequenzen sieht der Experte nicht, weil zum Beispiel keine Beleidigung vorliegt.

Von Sebastian Lammel

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