Astronomie

Morgenhimmel bietet Mars und Jupiter als auffälliges Duo

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Der Jupiter (oben) und der Mars (darunter) sind am Januarhimmel über dem britischen Ely dicht beieinander zu sehen. Foto: Joe Giddens

Stuttgart (dpa) - Der Morgenhimmel bietet derzeit ein besonderes Schauspiel: Mars und Jupiter stehen nahe beieinander über dem Osthorizont. Jupiter ist wesentlich heller als Mars, der erst im Juli den Riesenplaneten an Glanz übertreffen wird.

Am 7. Januar wurde Jupiter knapp südlich von Mars überholt. Am 11. wird sich die abnehmende Mondsichel zu Mars und Jupiter gesellen - das Dreigestirn ist am Morgenhimmel gegen 7 Uhr tief am Südosthimmel zu sehen.

Am Abend sind im Januar keine Planeten mit bloßem Auge gut zu sehen, der nächtliche Sternenhimmel aber ist im Winter besonders eindrucksvoll. In keiner anderen Jahreszeit ist das Sternenzelt am Abend so reich mit hellen Sternen bestückt.

Blickt man fast senkrecht nach oben, sieht man einen hellen, gelblich leuchtenden Stern. Er heißt Kapella und ist der Hauptstern des Sternbildes Fuhrmann. Der Himmelsjäger Orion, Leitsternbild des Winterhimmels, fällt halbhoch im Süden auf. Seine beiden hellsten Sterne sind der rötliche Schulterstern Beteigeuze und der bläuliche Fußstern Rigel.

Im Südosten strahlt Sirius als hellster Stern des Nachthimmels bläulich-weißes Licht aus. Der funkelnde Sirius ist Hauptstern im Bild Großer Hund. Leicht einprägsam ist auch das große Wintersechseck. Es setzt sich aus den hellen Sternen Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Rigel im Orion, Sirius im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund sowie Pollux in den Zwillingen zusammen.

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