Mutmaßlicher Anschlag auf Staatsanwalt: Hells Angels im Visier

Schwerin - Wegen eines mutmaßlichen Anschlags auf einen Staatsanwalt ermittelt die Schweriner Justizbehörde im Umfeld der Rockerbande “Hells Angels“.

Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Am 7. Juni wurden nach seinen Angaben am Auto des Staatsanwalts Radmuttern gelöst. Dieser vertritt die Anklage im Prozess gegen den 44-Jährigen Präsidenten der Schweriner “Hells Angels“-Sektion. Er hatte beim Fahren gemerkt, dass die Radmuttern locker waren.
Ein derzeit laufendes Verfahren gegen den Bandenchef vor dem Amtsgericht Parchim wurde zunächst ausgesetzt. Er muss sich dort wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Erst Ende Mai war der 44-Jährige vom Schweriner Landgericht zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden, unter anderem wegen schwerer räuberischer Erpressung.

dapd

Großalarm für Polizei: Hells Angels kommen

Großalarm für Polizei: Hells Angels kommen

Rubriklistenbild: © dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.