Mutmaßlicher Mörder in Rio gesteht 43 Morde

+
Polizeiwagen bei einem Einsatz in einem Armenviertel von Rio. Foto: Marcelo Sayao / Illustration

Rio de Janeiro (dpa) - Ein mutmaßlicher Serienmörder, der möglicherweise 43 Menschen umgebracht hatte, ist der Polizei in Brasilien ins Netz gegangen.

Der 26-Jährige sei in Rio de Janeiros Vorstadt Nova Iguaçu gefasst worden, nachdem er dort eine Frau erstochen habe, teilten die Ermittler mit. Im Verhör habe der Mann dann plötzlich angegeben, in den vergangenen neun Jahren insgesamt 43 Menschen getötet zu haben, 38 davon Frauen.

Die Polizei prüfe nun die Aussagen des mutmaßlichen Täters und gleiche sie mit ungelösten Mordfällen ab. Angesichts der Details, die der 26-Jährige bislang genannt habe, könne das Geständnis stimmen, sagte Polizeikommissar Pedro Henrique Medina. Medienberichten zufolge gibt es bereits starke Indizien, dass er an mindestens drei weiteren Morden beteiligt gewesen sein könnte. Den ersten Mord habe er laut Geständnis mit 17 Jahren begangen.

"Er hatte Gefallen daran, Frauen zu töten. Er tötete nur weiße Frauen, keine schwarzen", sagte Medina. Der Mann habe seine Opfer und deren tägliche Gewohnheiten genau studiert und sie dann in deren Wohnungen getötet.

Bericht und Video bei "O Globo"

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.