Mutter von deutschem Brandstifter: Von Nazis verfolgt?

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Der Brandstifter hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

Los Angeles - Die Mutter des 24-jährigen Deutschen, der am Neujahrswochenende in Los Angeles mehr als 50 Feuer gelegt haben soll, muss erneut vor Gericht.

Eine Anhörung über die mögliche Auslieferung der 53 Jahre alten Frau an die deutschen Behörden war am Freitag zum dritten Mal verschoben worden, berichtete der US-Sender CNN. Richterin Margaret Nagle setzte einen neuen Termin für den kommenden Dienstag fest. Der Frau, die einen neuen Anwalt gefordert hat, soll dann ein Pflichtverteidiger zugewiesen werden.

Deutscher Feuerteufel in 37 Punkten angeklagt

Die Frau wird von der deutschen Justiz wegen krimineller Vergehen, darunter Betrug, gesucht. Nach Angaben des Amtsgerichts in Frankfurt liegt ein internationaler Haftbefehl gegen sie vor. Sie war laut CNN am 28. Dezember festgenommen worden. Am Tag darauf begann die Serie von Brandstiftungen, die Los Angeles vier Tage lang in Atem hielt. Am Mittwoch war ihr Sohn von der Staatsanwaltschaft in 37 Fällen angeklagt worden. Er muss am 24. Januar wieder vor Gericht erscheinen.

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Der Angeklagte soll einen Schaden von mindestens drei Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro) angerichtet haben. Es wird vermutet, dass er seiner Wut über die amerikanische Einwanderungsbehörde Luft machen wollte. Seine Mutter hatte vor Gericht erklärt, ihr Sohn sei geistig verwirrt.

Bei der Anhörung am Freitag nahm sie erneut ihren Sohn in Schutz. Sie seien beide unschuldig, beteuerte die Frau nach Angaben der “Los Angeles Times“ in gebrochenem Englisch. Sie entblößte ihren Oberarm und behauptete, in der Untersuchungshaft geschlagen worden zu sein. Sie sprach auch davon, von Nazis verfolgt zu werden. Die Richterin ermahnte die Frau, die Gerichtsvorschriften zu befolgen.

dpa

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