Mutter von Mordopfer geht auf Angeklagten los

Hamburg - Die Mutter eines getöteten 21-Jährigen ist zum Prozessauftakt am Montag in Hamburg auf den mutmaßlichen Mörder ihres Sohnes losgegangen. Die Frau griff den Hauptangeklagten im Gericht an.

Sie zerrte an seinem Pullover, als sie als Nebenklägerin ins Hamburger Landgericht geführt wurde. Sie warf auch einen ihrer Schuhe quer durch den Raum. Die ebenfalls als Nebenkläger anwesende Schwester und Vater des Opfers beschimpften den Angeklagten mit “Mörder, Mörder“.

Zwei 30 und 34 Jahre alte Brüder müssen sich vor dem Gericht wegen Totschlags und Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Sie sollen im Oktober 2010 einen 21-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt und so stark auf ihn eingeprügelt haben, dass das Opfer kurze Zeit später starb.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.