Der Grund ist entsetzlich

Mutter kauft ein Schoko-Ei - und bekommt den Schock ihres Lebens

Halifax - Wie der Name bereits sagt, sind Ü-Eier immer für Überraschungen gut - doch mit diesem erschreckenden Inhalt hätte eine junge Mutter aus England niemals gerechnet.

Leckere Schokolade gepaart mit einer niedlichen Überraschung - das scheinbar simple Konzept der „Ferrero Überraschungseier“ begeistert kleine und große Schleckermäuler seit über 40 Jahren. 

Der Süßigkeiten-Hersteller geriet zuletzt zwar in die Kritik, weil er Medienberichten zufolge ausgerechnet Kinder in Rumänien zu Schwerstarbeit verdammt haben soll - trotzdem sind all die skurrilen Spielzeuge, die sich üblicherweise in gelben, von zarter Schokolade überzogenen Hüllen befinden, unter Kindern beliebt wie eh und je. 

So wollte auch die Engländerin Sophie Brown ihrem Sohn Riley eine Freude machen und ihm ein Ü-Ei mitbringen. 

Schließlich ist der kleine Riley auf obigem Facebook-Bild verrückt nach den süßen Eiern. Doch als die junge Mutter im Supermarkt vor dem Regal stand, beging sie einen folgenschweren Fehler: Sie entschied sich nicht für das Original, sondern nahm versehentlich eine billigere Variante mit. 

Böse Überraschung: In dem Ei befanden sich vier Kapseln und zwei Tabletten

Als sie ihren Sohn mit der Süßigkeit schließlich nichtsahnend allein ließ, hätte Browns schlimmster Albtraum wahr werden können - es stellte sich nämlich heraus, dass sich statt einer harmlosen Plastikfigur vier Kapseln und zwei Tabletten im Inneren des Ü-Eis befanden.

Glücklicherweise war es dem Zweijährigen zuvor nicht gelungen, das Ei selbstständig zu öffnen - doch allein die Tatsache, dass sie mit einem arglosen Kauf das Leben ihres Sohnes aufs Spiel gesetzt hatte, versetzte die junge Mutter in einen Schockzustand. Die 22-Jährige aus Halifax alarmierte umgehend die Polizei, die nun in dem Fall ermittelt.

Die Wirkstoffe heißen Tramadol und MDZ

Bei dem verhängnisvollen Ü-Ei handelte es sich dem „Daily Star“ zufolge übrigens um eine Fälschung im beliebten Minion-Stil. Wie die britische Zeitung berichtet, hat eine Krankenpflegerin die Pillen mittlerweile untersucht und darin die äußerst gefährlichen Wirkstoffe Tramadol und MDZ erkannt. Schon eine geringe Dosis kann zum sofortigen Tod führen. „Das ist wirklich, wirklich beängstigend“, meint Sophie Brown im Gespräch mit der Zeitung. „Ich will andere Eltern warnen. Sie könnten den gleichen Fehler machen. Deshalb muss ich sie alle dazu drängen, ihre Kinder immer dabei zu beobachten, während sie ein Ei öffnen.“

In der britischen Bevölkerung hat der Fall große Ängste geschürt: Haben hier Kriminelle die Finger im Spiel und versuchen auf diesem Wege, den illegalen Verkauf suchtgefährdender Drogen an Jugendliche voran zu treiben? Eine Möglichkeit, die die örtliche Polizei nicht ausschließt, britischen Berichten zufolge aber alles daran setzen wird, dem Treiben ein schnelles Ende zu bereiten.

sl

 

Rubriklistenbild: © dpa

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