In Darmstadt

Nach Missbrauch seines eigenen Sohns: Mann (29) zu langer Haft verurteilt

Ein 29-Jähriger missbraucht seinen einjährigen Sohn sexuell und filmt das Martyrium. Ein Bekannter revanchiert sich im Internet mit Filmen vom Missbrauch an seinen Töchtern. Mit einer Haftstrafe von sechs Jahren endet nun ein Prozess vor dem Landgericht Darmstadt.

Mainhausen - Missbrauch der eigenen, Anstiftung zum Missbrauch fremder Kinder sowie Besitz von Kinderpornographie: Ein 29-jähriger Mann aus Mainhausen ist zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt worden, wie op-online* berichtet. Im September 2017 nahm die Polizei den Medienberater in seinen Büroräumen fest und beschlagnahmte Computer. 

Auf denen fanden sich 14.000 Dateien, die unter Kinderpornografie fallen. Beim Prozess gibt der Angeklagte zu, im Internet mit einem Mann aus Köln geschrieben zu haben. Nachdem dieser erwischt wird, verpetzt er den Mainhausener. Die beiden Männer degradieren ihre Söhne und Töchter zuvor zu Sexspielzeugen. Zudem wird unter anderem diskutiert, wie es sich verhindern lasse, dass sich die Kinder den Müttern mitteilen.

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Der Angeklagte erklärt, er habe perspektivisch gedacht, dass sich in ein paar Jahren vielleicht etwas ergebe. Der Kölner habe ihm angeboten, in Vorlage zu treten. Das Prinzip: Erst darfst Du meine Töchter, dann ich Deinen Sohn. Das habe er abgelehnt, so der Angeklagte. Op-Online* berichtet, er habe seiner Frau  von seinen pädophilen Fantasien zwar einmal erzählt, jedoch versichert, sich niemals an den Kindern zu vergehen. Sie verweigert übrigens vor Gericht die Aussage. Die Ehefrau beantragte das alleinige Sorgerecht, die Scheidung aber nicht.

Meldung vom 7. August 2018: Urteil in weiterem Missbrauchs-Prozess

Auch in Freiburg wurden die Beteiligten in einem Missbrauchsfall zu langen Haftstrafen verurteilt. Unter anderem fiel das Urteil gegen eine Mutter aus Staufen, die ihren Sohn missbraucht hatte.

*Op-Online ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Damian Robota

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Marc Tirl

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