1. Startseite
  2. Welt

„Liebes Ar***loch“: Nachbar verhängt seltsame Strafe - und macht sich zum Gespött

Erstellt:

Von: Armin T. Linder

Kommentare

Ein Zettel an einen Nachbarn, der mit „Liebes Arschloch“ beginnt, sorgt für Spott im Netz. Denn der Verfasser verhängt eine kuriose Strafe.

Berlin - Eigentlich war der Zettel nur für einen kleinen Kreis gedacht - und an eine einzige Person gerichtet. Doch über die Instagram-Seite „Notes of Berlin“ ist er nun an eine breitere Öffentlichkeit gelangt, sammelte in weniger als einem Tag schon mehr als 1.000 Likes. Und zahlreiche Kommentare, viele sehr spöttisch.

Denn hier hat jemand (Geschlecht unklar, wir gehen der Einfachheit halber von einem Er aus) eine sehr merkwürdige Notiz an einen Nachbarn hinterlassen, den Angaben zufolge in der Kollwitzstraße im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg.

Berlin: Wasserballon-Werfer wird auf Zettel beschimpft

„Liebes Arschloch mit dem Wasserballon, danke für die Dusche & fürs schnelle Verstecken danach“, beginnt der Zettel. Und lässt auf die wahrscheinlichen Hintergründe schließen: Ein Kind oder ein Kind gebliebener Erwachsener hat den Verfasser mit einem Wasserballon beworfen und dann das Weite gesucht. Fand dieser nicht lustig. Mehr noch: Er spricht eine sehr seltsame Strafe aus.

„Du bist nicht zur nächsten Exkursion zum Muschelmarkt eingeladen!!! Wir sehen uns im Treppenhaus! Bussis“: Damit endet die Notiz. Der Wasserballon-Werfer dürfte sich angesprochen fühlen und merken, dass er ertappt wurde. Die unbeteiligten Leute bei Instagram verstehen beim Thema „Muschelmarkt“ nur Bahnhof.

Berlin: Was bedeutet die „Muschelmarkt“-Strafe auf dem Zettel?

Die Muschelmarkt-Strafe beschäftigt viele: „Kann das mit dem Muschelmarkt jemand erklären?“, „Oha, zur Exkursion zum Muschelmarkt ausgeladen? Det is ne knallharte Strafe!“, „Nicht zum Muschelmarkt mitgenommen zu werden, ist echt der Endgegner“ und „Hardcore-Strafen a la Kollwitzkiez“, schreiben die Instagram-Nutzer.

Was sich hinter dem Muschelmarkt wirklich verbirgt? Das bleibt unklar. Gut möglich, dass die internationale Mineralien-, Fossilien- und Schmuck-Börse „Mineralis“ gemeint ist, die im November in Berlin stattfindet. Allerdings ohne den Wasserballon-Werfer. Wellen schlägt auch ein Zettel bei Rewe, von dem sich eine Niedersächsin bevormundet fühlt. (lin)

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion