Nackt-Aktivistinnen: Wir wurden entführt und gequält

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Die drei Aktivistinnen bei einer Demonstration vor dem KGB-Hauptquartier in Minsk am Montag

Kiew - Den Nackt-Aktivistinnen von FEMEN ist in diesen Tagen offenbar Ungeheuerliches widerfahren. Die Frauen schildern ihr Märtyrium.

Die Frauenrechtsorganisation FEMEN macht sich in der Ukraine nicht nur Freunde. Ihre Oben-ohne-Demonstrationen werden oft von Sicherheitskräften gestoppt - weggezerrt zu werden, sind die Damen gewohnt. Es ist auch Teil ihres Plans, Aufmerksamkeit zu erregen.

Doch jetzt ist ihnen offenbar Ungeheuerliches widerfahren: Nach Angaben der Organisation wurden drei Aktivistinnen vom KGB entführt! Das schildert FEMEN bei Facbeook und in verschiedenen Medien.

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Demnach sei das Aktivistinnen-Trio am Bahnhof von Minsk vom KGB und der Polizei in Empfang genommen worden, wie FEMEN unter Berufung auf Opfer Inna auf Facebook berichtet: "Inna hat uns angerufen und erzählt, dass die Mädchen gekidnappt wurden, ihnen die Augen verbunden wurden und sie nachts irgendwohin gefahren wurden. Man hat sie im Wald abgesetzt, sie gezwungen, sich auszuziehen und mit Öl übergossen. Ihnen wurde gedroht, angezündet oder mit einem Messer umgebracht zu werden. Ihnen wurden die Haare mit einem Messer abgeschnitten, die Kleider und Papiere abgenommen. Dann hat man sie im Wald zurückgelassen, sie gingen zu Fuß in ein Dorf."

Bilder aus Weißrussland zeigen, wie die drei entkräfteten Damen aus einem Polizeiauto steigen - in der kleinen Stadt Elsk, die rund 330 Kilometer von Minsk entfernt liegt.

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