Außerirdisches Leben

Nasa-Astronaut war überzeugt: „Aliens gibt es wirklich“ - und sie haben uns bereits besucht

Angebliche Ufo-Sichtungen gibt es immer wieder. Ein Mann forotgrafierte 1952 diese vier fliegenden „Objekte“ in den USA.
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Angebliche Ufo-Sichtungen gibt es immer wieder. Ein Mann fotografierte 1952 diese vier fliegenden „Objekte“ in den USA.

Er absolvierte mit der Nasa eine Mond-Mission und war sich sicher: „Außerirdische gibt es wirklich“. Der Ex-Astronaut Edgar Mitchell sorgte für Aufruhr.

Kassel/Roswell - Viele Menschen sind davon überzeugt, dass es außerirdisches Leben irgendwo da draußen im Weltall gibt. Allerdings denken die wenigsten von ihnen, Aliens seien schon längst auf der Erde gewesen oder würden gar unter den Menschen wandeln. Um so überraschender sind solche Ansichten dann, wenn sie nicht in einschlägigen Foren, sondern in der breiten Öffentlichkeit erzählt werden.

Und wenn die Quelle einer solchen Alien-Geschichte, dann auch noch ein ehemaliger Nasa-Astronaut ist, sorgt das für noch mehr Aufregung. Der Astronaut Edgar Mitchell war tatsächlich der festen Überzeugung, dass Außerirdische der Erde bereits einen Besuch abgestattet haben. Dabei sollen sie ein klares Ziel verfolgt haben.

Ehemaliger Nasa-Astronaut war sich sicher: Es gibt Außerirdische

Im Jahr 1971 flog Mitchell an Bord einer Apollo-Kapsel zum Mond. Seitdem machte er immer wieder von sich reden. So erklärte er laut CNN bei einem Auftritt des nationalen Presseclubs: „Es gibt Beweise, dass wir nicht allein im Universum sind“ und „keinen Zweifel, dass wir bereits besucht werden“. Dann fügte der ehemalige Nasa-Astronaut hinzu: „Wir sollten uns darauf vorbereiten, über unseren Planeten und unser Sonnensystem hinauszuschauen und zu untersuchen, was dort vor sich geht.“

NameEdgar Mitchell
Geboren17. September 1930 in Hereford, Texas
Raumflug31. Januar 1971 bei Apollo-14-Mission
Besonderheit6. Mensch auf dem Mond

Nasa-Astronaut Mitchell: US-Regierung will UFO-Vorfall vertuschen

Dann werden die Ansichten von Mitchell zusehends verworrener. Der Nasa-Astronaut wuchs in Roswell im US-Staat New Mexico auf. Einem Bundesstaat, in dem nach Überzeugung UFO-Gläubiger 1947 ein unbekanntes Flugobjekt mit außerirdischen Bewohnern auf dem Boden zerschellte. Doch das wolle die US-Regierung um jeden Preis geheimhalten. Damals habe das US-Militär alles dafür getan, um das Ereignis zu verschleiern und Augenzeugen vom Reden abzubringen, bekräftigt Mitchell. Doch er wüsste genau Bescheid.

Denn er sei von Einheimischen in den damaligen Vorfall eingeweiht worden. „Die Anwohner sind eingeschüchtert worden. Aber sie wollten diese Geschichte nicht mit ins Grab nehmen. Sie wollten sie mit einer verlässlichen Person teilen. Weil ich dort aufgewachsen bin und schon auf dem Mond war, haben sie sich mir offenbart“, sagte der Nasa-Astronaut.

Nasa-Astronaut überzeugt: Aliens haben die Menschheit gerettet

Er habe es außerdem geschafft, im Pentagon endlich Gehör zu finden. Denn der vermeintliche Ufo-Abstuz in Roswell solle endlich untersucht werden. Dort habe er mit einem Admiral gesprochen, der sich der Sache annehmen wollte und den Vorfall sogar „bestätigt“ habe. Doch dann sei von höhere Stelle eingeschritten und die Untersuchung zu den Aliens gestoppt worden.

Doch Mitchell gab nicht auf. Gegenüber dem britischen Newsportal Mirror soll er noch weiter aus dem Nähkästchen geplaudert haben. Außerirdische seien nicht nur schon längst auf der Erde gewesen, sondern hätten sogar bereits in die Geschicke der Menschheit eingegriffen. Demnach sollen sie einen nuklearen Krieg zwischen den USA und Russland verhindert haben.

Immer wieder seien Außerirdische in White Sands gesehen worden, einem Testgebiet für Atomwaffen. Auch aus anderen Raketen-Stützpunkten in den USA wurden häufig Aliens beobachtet, erklärte Mitchell dem Mirror. Dabei hätten diese sogar eingegriffen und Raketen untauglich gemacht oder sogar abgeschossen. „Mir wurde berichtet, dass Außerirdische immer wieder versucht haben, uns vom Krieg abzuhalten und Frieden auf Erden zu stiften“, berichtet der ehemalige Nasa-Astronaut. Später bestritt er gegenüber der Huffington Post, diese Aussagen getätigt zu haben.

Nasa bezieht Stellung zu Aussagen von Ex-Astronaut

Auch die Nasa bezog nach den Anschuldigungen des ehemaligen Astronauten Stellung. „Die Nasa hat keine Ufos gesichtet. Außerdem ist die Nasa auch nicht bei irgendeiner Verschleierung von außerirdischem Leben auf der Erde oder im Weltall beteiligt. Punkt“, wird ein Nasa-Sprecher vom Sender CNN zitiert.

Inzwischen ist der ehemalige Nasa-Astronaut Edgar Mitchell im Alter von 85 Jahren verstorben. Doch sein Vermächtnis lebt weiter. Zum einen durch seine Arbeit und die Mitwirkung an der Mond-Mission, zum anderen aber auch durch seine viel beachteten Ansichten über Aliens. Darüber hinaus gründete er das Institut für Noetische Wissenschaften. Es soll die Forschung über Telepathie, Meditation und Hellsehen vorantreiben und wirbt mit der Gründerfigur auf seiner Webseite. Es hat nach eigenen Angaben mehr als 1800 Mitglieder. (slo)

Seit Jahren sucht die Nasa nach Spuren von Leben auf dem Mars. Doch wie ein Forscher vermutet, könnte auf dem roten Planeten längst Leben existieren.

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