"Es handelt sich nicht um Raubkunst"

Nazi-Teppich: Das sagt das Bundeskanzleramt

Berlin. Der Bericht über einen Nazi-Teppich im Regierungssitz hat das Bundeskanzleramt aufgeschreckt. Nachforschungen ergaben nun dies:

Der Teppich von Reichsmarschall Hermann Göring liegt im Palais Schaumburg, dem ehemaligen Dienstsitz des Bundeskanzlers in Bonn. Göring hatte den in Persien gefertigten Teppich von der Firma Quantmeyer & Eicke gekauft, so ein Sprecher des Bundeskanzleramtes zu HNA.de. "Es handelt sich also nicht um Raubkunst."

War nicht wutentbrannt: Kanzlerin Angela Merkel

Nach den Kriegswirren sei er dann in den Besitz des Bundeskanzleramts übergegangen. „Das 8,70 mal 4,10 Meter große Stück liegt dort rum und hängt nicht an der Wand“, betonte der Sprecher und wies einen Bericht der britischen „Daily Mail“ zurück, wonach Kanzlerin Angela Merkel „wutentbrannt“ gewesen sein soll. Es werde derzeit geprüft, was nun mit dem umstrittenen Stück passieren soll.

Das Palais beherbergte seit 1949 Teile des Bundeskanzleramtes und war bis 1976 erster Dienstsitz des Bundeskanzlers. Seit dem Regierungsumzug 1999 dient es dem Regierungschef als zweiter Dienstsitz.  (tat)

Rubriklistenbild: © dpa

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