Verdächtiger beteuert Unschuld

Nebenbuhler angezündet - Urteil 14 Jahre Haft rechtskräftig

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Der Bundesgerichtshof bestätigte das Urteil am Donnerstag. 

Halle - Er soll den Freund seiner Ex-Verlobten mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Deswegen wurde der 36-Jährige zu 14 Jahren Haft verurteilt, die er nun auch absitzen muss.

Seine 14 Jahre Haft wegen versuchten Mordes an einem Nebenbuhler in Halle muss ein Mann aus Sachsen-Anhalt absitzen. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des heute 36-Jährigen gegen das Urteil des Landgerichts verworfen. Es ist damit rechtskräftig, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Das Landgericht Halle hatte den Mann für schuldig befunden, im April 2014 aus Eifersucht den Freund seiner Ex-Verlobten in deren Wohnung mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und dann angezündet zu haben.

Das Opfer erlitt laut Gutachten an fast der Hälfte des Körpers Verbrennungen zweiten und dritten Grades. Zudem wurde die Lunge des jungen Mannes geschädigt. Er sei wegen der schweren Verletzungen nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen, hieß es in der Urteilsbegründung vom 29. Januar. Der Angeklagte hatte in dem Indizienprozess zunächst zu den Vorwürfen geschwiegen, zum Schluss seine Unschuld beteuert. Die Staatsanwaltschaft hatte für ihn lebenslange Haft, die Verteidigung einen Freispruch gefordert.

dpa

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