Razzia in Leipzig

Nach drei Jahren: Neue Hinweise zum Mord an Mehmet I.

2014 verschwand in Leipzig der türkische Geschäftsmann Mehmet I. ohne jede Spur. Nun hat die Polizei neue Hinweise verfolgt. Und ist fündig geworden.

Leipzig - Seit Mittwoch früh durchsuchte die Polizei einen Lebensmittelgroßhandel in Eutritzsch. Dabei waren sie mit Bagger und Spürhund im Einsatz. Die Kriminalpolizei hatte den Tipp bekommen, dass dort ein Leiche vergraben sein soll.

Am Donnerstag wurden die Ermittler offenbar fündig. Es handelt sich wahrscheinlich um den türkischen Geschäftsmann Mehmet I., der im Herbst 2014 im Alter von 42 Jahren spurlos verschwunden ist, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig am Freitag mitteilte.

Drei Beschuldigte wurden wegen dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlichen Mordes festgenommen. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen seien jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen.

Opfer im Herbst 2014 gewaltsam getötet

Bei den drei Beschuldigten handelt es sich um einen 49-Jährigen und einen 22-Jährigen, beide deutsche Staatsangehörige mit türkischem Migrationshintergrund, sowie um einen 44-jährigen Bosnier.

Ihnen wird vorgeworfen, ihr Opfer im Herbst 2014 gewaltsam getötet und anschließend die Leiche auf dem Gelände des Lebensmittelgroßhandels vergraben zu haben. Die Tatverdächtigen befinden sich im Moment in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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