Nach "Aktenzeichen XY“

400 neue Spuren im Mordfall Bögerl

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Polizeieinsatzfahrzeuge stehen am 13.05.2010 bei Großkuchen an einem Parkplatz, der mit Flatterband abgesperrt ist. Unweit von hier scheiterte eine Lösegeldübergabe.

Heidenheim - Im Mordfall der Bankiersgattin Maria Bögerl hat die Polizei nach der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ mehr als 400 neue Hinweise bekommen.

Ob sich daraus gut zwei Jahre nach der Tat eine heiße Spur ergeben habe, wollte ein Polizeisprecher am Montag aber nicht sagen. Der Radiosender „SWRinfo“ hatte am Wochenende gemeldet, ein Anrufer habe die Ermittler nach der Sendung am Mittwoch auf eine vielversprechende Spur gebracht. Der Mann habe angegeben, den Mörder der Bankiersfrau zu kennen und sogar DNA-Material von ihm zu besitzen.

Bögerl war im Mai 2010 entführt und nach einer gescheiterten Lösegeldübergabe tot gefunden worden. Ihr Mann nahm sich ein Jahr später das Leben.

Einen „Spiegel“-Bericht, demzufolge die Ermittler mehr als zwei Jahre lang eine wichtige Spur vernachlässigt haben sollen, kommentierte der Polizeisprecher auf Nachfrage nicht. Das Magazin hatte berichtet, dass die Polizei wenige Tage nach der Tat einen Brief bekommen habe, in dem der Absender unter anderem zwei Namen der mutmaßlichen Täter genannt hatte.

dpa

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