Westafrika

Neuer Ebola-Ausbruch in Guinea - Behörden verfolgen Kontakte

Ebola
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Ein Team vom Roten Kreuz trägt im Oktober 2014 in Monrovia (Liberia) ein vermutetes Ebolaopfer in einem speziellen Leichensack.

Neben dem Coronavirus plagt sich Guinea nun auch mit einem neuen Ebola-Ausbruch. Eine Infektion endet sehr oft tödlich. Erfahrungen aus der Vergangenheit könnten den Behörden helfen.

Conakry (dpa) - Die Behörden im westafrikanischen Guinea versuchen fieberhaft, einen neuen Ausbruch der gefährlichen Ebola-Krankheit einzudämmen.

Man nutze die Erfahrungen des Ausbruchs von 2014 sowie der Corona-Pandemie, um die neue Ebola-Epidemie schnell zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sagte Gesundheitsminister Remy Lama. Man habe Gesundheitsmitarbeiter entsandt, um die Kontakte der bestätigten Fälle nachzuverfolgen.

Die Behörden von Guinea teilten am Sonntag mit, dass sieben Ebola-Fälle gemeldet wurden und vier Menschen gestorben seien. Betroffen war die Stadt Nzerekore im Südosten des Landes. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sprach zunächst von drei Toten.

Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen und endet sehr oft tödlich. Beim letzten Ausbruch in Westafrika wurden zwischen 2014 und 2016 in Guinea, Liberia und Sierra Leone 28.000 Fälle und 11.310 Tote verzeichnet.

Im Osten Kongos wurde ein fast zwei Jahre dauernder Ebola-Ausbruch mit 2299 Toten im vergangenen Juni für beendet erklärt, doch Anfang Februar wurde dort ein neuer Fall registriert. Dies ist der inzwischen zwölfte Ausbruch von Ebola im Kongo.

© dpa-infocom, dpa:210214-99-438901/4

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