Kim Dotcom von Geheimdienst ausspioniert

Wellington - Der neuseeländische Geheimdienst GCSB hat den deutschstämmigen Internetunternehmer Kim Dotcom illegal ausspioniert.

Das geht aus einem am Donnerstag von Ministerpräsident John Key veröffentlichten Untersuchungsbericht vor. Nach neuseeländischem Recht darf die Behörde nur ausländische Staatsbürger bespitzeln. Laut dem jüngsten Untersuchungsbericht heftete sich GCSB jedoch an die Fersen des in Kiel als Kim Schmitz geborenen Dotcom, nachdem dieser 2010 eine Aufenthaltsgenehmigung für Neuseeland erlangt hatte.

Key zeigte sich in einer Stellungnahme „sehr enttäuscht“ über das fehlende Verständnis für rechtliche Verpflichtungen bei der Behörde. GCSB räumte das Fehlverhalten ein und entschuldigte sich. Welche Informationen die Behörde über Dotcom einholen konnte, war unklar.

Dotcom betrieb die in Hongkong ansässige Internetplattform Megaupload und wird der Internetpiraterie im großen Stil beschuldigt. Die US-Justiz hat seine Auslieferung beantragt.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.