Erste US-Metropole macht Ernst

New York will Fahrzeug-Maut in Manhattan einführen

+
Dichter Verkehr auf der 42nd Street: Als erste US-Metropole will New York eine Fahrzeug-Maut einführen. Foto: Mary Altaffer/AP

New York (dpa) - Als erste US-Metropole will New York in seiner staugeplagten City eine Fahrzeug-Maut einführen. Das elektronische Abgabesystem für den unteren Teil Manhattans wurde von der Regierung des Bundesstaates New York in ihrem Haushaltsplan verabschiedet, wie die "New York Times" berichtete.

Für die Fahrt im unteren Teil der City-Insel sollen Fahrer eine Gebühr bezahlen - ab wann und wie viel genau, steht noch nicht fest. Nach Angaben der Zeitung ist mit der Einführung der Maut nicht vor 2021 zu rechnen. Für eine Autofahrt zwischen der 60. Straße unterhalb des Central Parks und dem Battery Park am unteren Inselzipfel könnten dann mehr als 10 US-Dollar (8,90 Euro) anfallen, wie die "New York Times" Ende März berichtet hatte.

Das eingenommene Geld soll laut dem Plan in den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr fließen. Ebenfalls im Haushalt beschlossen wurden weitere Millioneninvestitionen in das U-Bahn-System der Stadt, aber auch unter anderem eine Steuer auf den Verkauf von Luxuswohnungen sowie ein Verbot von Plastiktüten im Einzelhandel.

New York Times Bericht I

New York Times Bericht II

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.