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Badegäste quälen gestrandeten Delfin – Rettung kommt zu spät

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Von: Sophia Lother

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Als ein Delfin an einem Strand in Texas an Land festsitzt, quälen ihn Badegäste zu Tode.
Als ein Delfin an einem Strand in Texas an Land festsitzt, quälen ihn Badegäste zu Tode. © Texas Marine Mammal Stranding Network/Facebook-Post

Am beliebten Quintana Beach in Texas strandet ein Delfin. Doch statt auf Hilfe zu warten, versuchen einige Badegäste, auf ihm zu reiten. Mit schrecklichen Folgen.

Quintana Beach/USA – „Ich hoffe, dass alle Beteiligten zu drastischen Strafen und Gefängnis verurteilt werden. Das gibt es doch nicht, was diese Menschen da getan haben“, sind die Worte einer Facebook-Nutzerin auf die verstörenden Bilder des Texas Marine Mammal Stranding Network.

Die non-profit Organisation hat auf ihrem Facebook-Account Fotos eines Delfins geteilt. Er wurde an einem beliebten Strand in Texas an Land geschwemmt. Badegäste quälten ihn zu Tode.

Delfin strandet in Texas: Badegäste quälen ihn zu Tode

Wie die Organisation erklärt, sollen Strandbesucher zunächst versucht haben, den Delfin wieder zurück ins Wasser zu schieben. Anschließend hätten Badegäste versucht, „mit dem Tier zu schwimmen und es zu reiten“. Der kranke Delfin strandete kurz darauf ein weiteres Mal. Im Sand liegend sei das Weibchen von „einer Gruppe Menschen am Strand weiter belästigt worden und gestorben bevor die Rettung das Geschehen erreichen konnte“, schreibt des Netzwerk.

Delfin gestrandet und gequält: Rettungsorganisation nennt weitere Details

In einem weiteren Facebook-Post erklärt das Texas Marine Mammal Stranding Network, was auf die beteiligten Badegäste zukommen könnte. Man habe alle Informationen zu dem Vorfall an die Behörden gemeldet. Bei der Delfindame handelt es sich in Texas um eine staatlich geschützte Tierart – das Belästigen, Verletzen und Töten dieser wilden Tiere ist streng verboten. Verstöße können der Organisation zufolge sowohl strafrechtlich, als auch zivilrechtlich verfolgt werden. Es drohen empfindliche Strafen und Gefängnis bis hin zu einem Jahr pro Verstoß.

Anschließend gibt die Organisation nochmals Tipps, wie sich Strandbesucher richtig verhalten. Gestrandete Tiere sollten auf keinen Fall zurück ins Meer geschoben werden. Oft seien sie nämlich krank und bräuchten so schnell wie möglich medizinische Hilfe. Falls Badegäste ein Tier in Not finden, sollen sie sofort die örtlichen Hilfsorganisationen verständigen. (slo) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Ein weiterer Fund erschütterte Tierschützer. In einem Wald in Sotschi fand eine Frau vor einigen Jahren einen toten Delfin im Wald*.

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