Deutsche Meisterschaft

Kuriose Meisterschaft: Der beste Hirschrufer Deutschlands

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Die einzige weibliche Teilnehmerin der Hirschufer-Meisterschaft: Hildegard Zervor bläst in ein Rinderhorn, um den Ruf eines Hirschen zu imitieren.

Dortmund - Ein 52-jähriger Niedersache hat sich bei der Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer den Titel gesichert. bei der messe "Jagd & Hund"" röhrte er am Freitag besser als alle anderen.  

Der Sieger Andreas Töpfer verwendete eine Tritonschnecke, um den Ruf eines Hirschen zu imitieren.

Neuer Deutscher Meister im Hirschrufen ist Andreas Töpfer aus Niedersachsen. Der 52-Jährige aus Hannoversch Münden röhrte am Freitag bei der Messe „Jagd und Hund“ in Dortmund besser als die Konkurrenz. Er setzte sich mit dem Tritonschneckengehäuse als Instrument gegen 15 Mitbewerber durch und „erröhrte“ sich seinen vierten Titel. Auch die Plätze zwei und drei gingen nach Niedersachsen, die Ränge belegten Wolfgang Sander aus Langen und Titelverteidiger Immo Ortlepp aus Wedemark vor Tasso Wolzenburg aus NRW. Jüngster Teilnehmer war der zwölfjährige Nils Aßmus, auch er kommt aus Niedersachsen.

In drei Disziplinen mussten die Teilnehmer eine jagd- und wildkundige Jury mit ihren Rufen überzeugen: Einen Hirsch möglichst lebensnah akustisch zu imitieren, sei „eine Wissenschaft für sich“, sagte Wildexperte Hans-Albrecht Hewicker bereits im Vorfeld. So war zunächst ein „alter Hirsch am Rande des Brunftplatzes„ zu intonieren, dann „ein Platzhirsch beim Kahlwildrudel“. In der Endrunde war ein „Rufduell zweier Hirsche auf dem Höhepunkt der Brunft“ gefordert.

dpa

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