Sie bezahlte mit ihrem Leben

Nilpferd-Mama tötet Safari-Touristin

Nairobi - Eine Nilpferd-Mama hat ihr Baby von einer Safari-Touristin bedroht gesehen und deshalb angegriffen - mit tödlichen Folgen. Doch auch das Nilpferd musste die Attacke mit dem Leben bezahlen.

In Kenia hat ein Nilpferd eine chinesische Touristin angegriffen und getötet. Die Frau sei von dem Muttertier attackiert worden, nachdem sie versucht hatte, Fotos von dessen Baby zu machen, sagte Osman Ibrahim von der kenianischen Tierschutzbehörde (KWS) am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend in der Nähe von Lake Naivasha nordwestlich der Hauptstadt Nairobi.

Das Tier hatte sich offenbar mit seinem Nachwuchs auf das nahe gelegene Gelände eines Hotels verirrt. Die Frau, die bei dem Angriff erdrückt wurde, sei auf dem Weg ins Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen. Wildhüter erschossen das Muttertier.

Rote Liste: Diese Arten sind bedroht

Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat nun eine neue rote Liste bedrohter Arten veröffentlicht. Einige der Tiere sehen Sie in unserer Fotostrecke: © Bosse Jonsson dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Hier eine Königskobra. © Bosse Jonsson dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Auch der Rote Fruchtvampir (Stenoderma Rufum) steht auf der Roten Liste. © Allen Kurta dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Genauso wie der Rotkehl-Brilliantkolibri (Heliodoxa gularis). © Chris Sloan dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Neu auf der Liste ist der Springaffe Callicebus caquetensis. © Javier Garcia dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Ebenfalls bedroht: Der Netz-Peitschenschwanz-Rochen (Himantura leoparda). © Joe Wu dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Der Giant Australian Cuttlefish (Sepia apama) wurde 2012 erstmals in die Rote Liste aufgenommen. © Roger Hanlon dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Das Korallenriff auf den Raja Ampat-Inseln im Süden Indonesiens: 33 Prozent der Riffe bildenden Korallen gelten als bedroht. © IUCN Photo Library/Jason Suwandy dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Das Foto zeigt einen Israelische Scheibenzüngler (engl. Hula Painted Frog - Discoglossus nigriventer), der bereits als ausgestorben galt und jetzt wiederentdeckt wurde. © Oz Rittner dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Auch bedroht: Der Große Feuerfalter (Lycaena dispar). © Wikimedia Commons, user: Rosenzweig dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Die Burmesische Python (Python bivittatus) ist auch vom Aussterben bedroht. © Mark Auliya dpa
Bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Hier ein Nolasco Spiny-tailed Iguana (Ctenosaura nolascensis). © Scott Trageser dpa
Dieser Vogel ist in Südkorea zuhause und ebefalls bedroht: der Paradise Flycatcher. © dpa
Rote Liste: Diese Arten sind bedroht
Der Amerikanische Aal (Anguilla rostrata) gilt unter anderem aufgrund des Klimawandels und der Umweltverschmutzung als bedroht ("endangered"). © dpa
Rote Liste: Diese Arten sind bedroht
Der chinesische Kugelfisch (Takifugu chinensis) ist akut vom Aussterben bedroht. © dpa
Rote Liste: Diese Arten sind bedroht
Wegen jahrelanger Überfischung wird der Nordpazifische Blauflossen-Thunfisch als gefährdet aufgeführt. © dpa

Nilpferde, auch Flusspferde genannt, zählen zu den gefährlichsten Tieren Afrikas. Zwar sind sie Pflanzenfresser, greifen aber sehr schnell an, wenn sie sich oder ihren Nachwuchs bedroht sehen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.