Unwetter im Osten Australiens: Hunderte Haushalte evakuiert

An der Bondi Beach Promenade in Sydney wird ein Auto sandgestrahlt. Foto: David Moir
1 von 6
An der Bondi Beach Promenade in Sydney wird ein Auto sandgestrahlt. Foto: David Moir
Überschwemmung in Sydney: Weitere heftige Regenfälle werden erwartet. Foto: David Moir
2 von 6
Überschwemmung in Sydney: Weitere heftige Regenfälle werden erwartet. Foto: David Moir
Tausende Haushalte wurden von der Stromversorgung abgeschnitten. Foto: Nikki Short
3 von 6
Tausende Haushalte wurden von der Stromversorgung abgeschnitten. Foto: Nikki Short
Eine Terrasse liegt in Dungog auf der Straße. Foto: Nikki Short
4 von 6
Eine Terrasse liegt in Dungog auf der Straße. Foto: Nikki Short
Zerfetzte Schirme. Foto: David Moir
5 von 6
Zerfetzte Schirme. Foto: David Moir
Windböen von bis zu 135 Kilometern in der Stunde fegten über die Region zwischen Sydney und Newcastle. Foto: Nikki Short
6 von 6
Windböen von bis zu 135 Kilometern in der Stunde fegten über die Region zwischen Sydney und Newcastle. Foto: Nikki Short

Dutzende zerstörte Gebäude, mehrere Tote, 200 000 Haushalte ohne Strom: New South Wales erlebt die schwersten Unwetter seit Jahren.

Sydney (dpa) - Die australischen Behörden haben wegen heftiger Unwetter im Osten des Landes zu Evakuierungen aufgerufen. Die Bewohner von mehr als 200 Haushalten im Bundesstaat New South Wales wurden aufgefordert, ihre Häuser umgehend zu verlassen.

"Wir können nach den Ereignissen der vergangenen drei Tage kein Risiko eingehen, dass noch jemand verletzt wird oder in Gefahr gerät", sagte Steve Pearce vom Katastrophennotdienst von New South Wales (SES) dem Sender ABC News.

Bislang kamen Medienberichten zufolge mehrere Menschen in New South Wales ums Leben. Polizeitaucher entdeckten am Mittwochabend (Ortszeit) einen Toten, zwei Menschen starben bei einem Autounfall, meldete ABC News. Am Dienstag waren die Leichen von drei Menschen in der überschwemmten Stadt Dungog entdeckt worden. Nach Angaben des Katastrophenschutzes mussten die Helfer mehr als hundert Menschen vor dem Hochwasser retten.

Die Lage sei weiterhin ernst, sagte der Regierungschef von New South Wales, Mike Baird: "Wir werden in den kommenden 48 Stunden noch einiges durchmachen." Demnach werden weiter heftige Regenfälle, starke Winde sowie Überschwemmungen erwartet, auch wenn nach Angaben der Meteorologen die schlimmsten Unwetter überstanden seien. Für die Region südlich von Sydney bleiben die Unwetterwarnungen jedoch in Kraft.

Die Region zwischen Sydney und der Stadt Newcastle wird seit Montag von schweren Regenfällen heimgesucht. Windböen von bis zu 135 Kilometern in der Stunde rissen nach Angaben des Katastrophenschutzes Tausende Bäume um. Mindestens 200 000 Haushalte waren ohne Strom.

New South Wales, Katastrophenschutz, Notfallbehörde SES

Unwetterwarnung Wetterbehörde

ABC-Bericht

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Fotostrecken des Ressorts

Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof - Bilder vom Einsatzort
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im …
Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof - Bilder vom Einsatzort
Leserbilder: Die schönsten Fotos der HNA-Leser (13)
Leserbilder: Die schönsten Fotos der HNA-Leser (13)

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.