Notunterkunft nach Technikfehler in sich zusammengefallen

+
Mehrere Bauzäune liegen in Neubiberg davor einer Traglufthalle, die als Notunterkunft für Asylbewerber genutzt wurde. Foto Marc Müller Foto: Marc Müller

Neubiberg (dpa) - In Bayern ist die Traglufthalle einer Flüchtlingsunterkunft in sich zusammengefallen. Verletzt wurde niemand. Die 237 Bewohner wurden in eine nahe gelegene Unterkunft gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte.

In der Traglufthalle in Neubiberg bei München habe sich am Montagabend gasartiger Geruch ausgebreitet, teilte der Landkreis München mit. Die Sicherheitskräfte hätten vorsorglich die Halle evakuiert. Dabei seien alle Türen geöffnet worden. Da durch die geöffneten Ausgänge die Luft aus der Halle entwich, senkte sich das Dach innerhalb weniger Minuten auf ein Sicherheitsgerüst aus Aluminium ab.

Der Zelthersteller will die Halle nun reparieren. Die genaue Ursache des gasartigen Geruchs war zunächst unklar. Es sei von einem technischen Defekt eines Gebläses auszugehen, teilte der Landkreis mit. Der starke Sturm, der am Montagabend über Oberbayern hinweggefegt war, sei jedenfalls nicht der Grund.

Der Landkreis geht davon aus, dass die Flüchtlinge spätestens bis zum Wochenende wieder in die Unterkunft zurückkehren können.

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.