Als Nachfolger von "Rock am Ring" geplant

Aus am Nürburgring: "Grüne Hölle Rock" geht nach Schalke

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"Grüne Hölle Rock" sollte eigentlich der Nachfolger von Rock am Ring sein.

Nürburg - Nach dem Aus von „Rock am Ring“ am Nürburgring sollte es an der Eifel-Rennstrecke das neue Festival "Grüne Hölle Rock" geben. Doch auch daraus wird nichts.

Das Ruhrgebiet bekommt mit „Rock im Revier“ ein neues Festival - es ist zugleich das Aus für das Festival „Grüne Hölle Rock“ am Nürburgring. Das teilte der Konzertveranstalter Deag am Donnerstag in Berlin mit. Die Karten für das Festival vom 29. bis 31. Mai gelten weiter.

Eigentlich sollte „Der Ring - Grüne Hölle Rock“ an der Rennstrecke in der Eifel als Ersatz für „Rock am Ring“ steigen. Das Traditionsfestival zieht zum 30-jährigen Bestehen ins nahe gelegene Eifel-Städtchen Mendig; es soll im Juni über die Bühne gehen. Der Nürburgring hat in diesem Jahr bereits die Formel 1 verloren.

Der Grund des Umzugs ist ein Kostenstreit zwischen der Deag und dem Rennstreckenbetreiber Capricorn Nürburgring GmbH (CNG). Der Konzertveranstalter wirft der CNG Vertragsbruch vor: Sie habe sich nicht an den bisherigen Kosten etwa für Künstlergagen und Werbung beteiligt. Mit dem Nürburgring war ein Fünf-Jahres-Vertrag ausgemacht. Der CNG zufolge war der Ticketverkauf am Ring hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

„Ganz Schalke 04 und die Region werden das Revier in der Veltins-Arena rocken“, wird FC Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies von der Konzertagentur zitiert. Deag-Vorstandschef Peter Schwenkow zeigte sich erfreut: Die Fans hätten nun die Chance auf ein Rockspektakel mitten im Ruhrgebiet. Erwartet werden dort unter anderem die Bands Metallica, Muse und Kiss. Die Arena in Gelsenkirchen-Schalke habe eine lange Rocktradition und die Infrastruktur biete ideale Bedingungen - inklusive Zeltplatz, erklärte der Konzertveranstalter.

Alle Karten für „Der Ring - Grüne Hölle Rock“ gelten laut Deag für „Rock im Revier“ im Innenraum. Fans könnten ihre Karten auch für das Partnerfestival „Rockavaria“ in München umtauschen oder dort zurückgeben, wo sie gekauft wurden.

dpa

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